Seminare 2017

    ©WB Aktualisiert am 17.10.2017

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      Februar

                 *   13.-17.02.2017 in Berlin

Berlin als Schnittpunkt deutscher Geschichte und Sozialpolitik

Seminarziel:  Berlin ist als Bundeshauptstadt das politische Zentrum Deutschlands, aber auch Brennpunkt der Deutschen Geschichte. Das Seminar vermittelt deutsche Geschichte an authentischen Orten von der Zeit des NS über die Deutsche Teilung bis zur Wiedervereinigung.

 

Der Schwerpunkt des Seminares liegt dabei auf dem Thema Sozialpolitik, sowohl in der Gegenwart wie auch im historischen Kontext.

Die Seminarteilnehmer erfahren in thematischen Führungen und Vorträgen Fakten über die gesetzmäßigen Grundlagen des Sozialstaates. Politische Konzepte der Ausgestaltung des Sozialstaates sowie Entscheidungsprozesse der politischen Willensbildung werden vermittelt und auf der Ebene der Exekutive transparent gemacht. Die gegenwärtige Sozialpolitik wird in den Kontext der geschichtlichen Entwicklung der Sozialgesetzgebung in Deutschland gestellt. Davon ausgehend wird die Perspektive des Sozialstaates auch mit politischen Entscheidungsträgern vor Ort diskutiert.

Die Seminarteilnehmer erhalten Einblick in die Entstehung und Gestaltung von Gesetzen zur Ausgestaltung des Sozialstaates und deren Entwicklung im Kontext der deutschen Geschichte. Sie sollen Impulse zur Teilnahme an einer öffentlichen Debatte zur Zukunft der Sozialsysteme erhalten und befähigt werden, dabei ihre eigene Position differenziert und mit fundiertem Hintergrundwissen zu vertreten.

Zielgruppe:                                Auszubildende und politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen aus NRW

Unterkunft:                                 Hotel Aldea Novum, Bülowstraße 19-22, 10783 Berlin

Seminarleitung/Referent:       Ilka Petermann, Regionalleiterin der asg, Dresden

Teilnehmerbeitrag:                     260,00 Doppelzimmer / Dreibettzimmer, €  310,00  im Einzelzimmer (2 Einzelzimmer)

 

        

      März

                *  13.-17.03.2017 in Berlin

Berlin als Schnittpunkt deutscher Geschichte und Sozialpolitik

Seminarziel:  Berlin ist als Bundeshauptstadt das politische Zentrum Deutschlands, aber auch Brennpunkt der Deutschen Geschichte. Das Seminar vermittelt deutsche Geschichte an authentischen Orten von der Zeit des NS über die Deutsche Teilung bis zur Wiedervereinigung.

Der Schwerpunkt des Seminares liegt dabei auf dem Thema Sozialpolitik, sowohl in der Gegenwart wie auch im historischen Kontext.

Die Seminarteilnehmer erfahren in thematischen Führungen und Vorträgen Fakten über die gesetzmäßigen Grundlagen des Sozialstaates. Politische Konzepte der Ausgestaltung des Sozialstaates sowie Entscheidungsprozesse der politischen Willensbildung werden vermittelt und auf der Ebene der Exekutive transparent gemacht. Die gegenwärtige Sozialpolitik wird in den Kontext der geschichtlichen Entwicklung der Sozialgesetzgebung in Deutschland gestellt. Davon ausgehend wird die Perspektive des Sozialstaates auch mit politischen Entscheidungsträgern vor Ort diskutiert.

Die Seminarteilnehmer erhalten Einblick in die Entstehung und Gestaltung von Gesetzen zur Ausgestaltung des Sozialstaates und deren Entwicklung im Kontext der deutschen Geschichte. Sie sollen Impulse zur Teilnahme an einer öffentlichen Debatte zur Zukunft der Sozialsysteme erhalten und befähigt werden, dabei ihre eigene Position differenziert und mit fundiertem Hintergrundwissen zu vertreten.

Zielgruppe:                                Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                                 Hotel Aldea Novum, Bülowstraße 19-22, 10783 Berlin

Seminarleitung/Referent:       Ilka Petermann, Regionalleiterin der asg, Dresden

Teilnehmerbeitrag:                   €  260,00 pro Teilnehmer im Mehrbettzimmer, €  310,00  im Einzelzimmer

 

      Mai

                *    15.-19.05.2017 in Brüssel

Quo vadis Europe?

Common Security in Europe in the 21st Century

Purpose:  The Seminar is intended to provide in-depth knowledge about the history of the European integration, the institutions of the European Union, the international security policy and about the current status and threats to the European integration process. It should also show perspectives and options for action in these matters. The participants should be able to expand their existing skills, to actively participate in the public debate in Germany especially on topics of European security policy.

Which instruments has the united Europe to moderate the divergent interests of member states and to find a common foreign and security policy? How does the European Union manage to act in the international politics? Which meaning has the protection of human rights and minorities? How can citizens influence these processes actively?

The seminar will take place “on site” in Brussels, the seat of the central institutions of the EU and NATO. The speakers – recognized experts with a variety of functions that deal with questions of European and international security policy – will provide an overview on institutions of the EU and NATO in a mix of lectures, discussions and questions and answer sessions.

Zielgruppe:                   IFSH Hamburg  und politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen 

Accomodation:              Max Hotel, Boulevard Adolphe Max 107, 1000 Brüssel

Seminar guidance:       Ilka Petermann, Regionalleiterin der asg,  Captain Roland Polzin, German Armed Forces, Dr. Patricia Schneider, Institute for Peace Research and Security Policy (IFSH), Major i.G. Kevin Nausch, Military Fellow at IFSH

Teilnehmerbeitrag:                   € 230,00 per participant in a double room, € 330,00 for accommodation in a single room

 

      Juni

                *    19.-22.06.2017 in Straßburg  

Das geeinte Europa und die deutsch-französischen Beziehungen im Spiegel der Geschichte des 20. Jahrhunderts

Seminarziel:  Das Seminar soll über die Geschichte Europas mit einem Fokus auf den deutsch-französischen Beziehungen im 20. und 21. Jahrhundert informieren und dabei die Anfänge, die Entwicklung und den gegenwärtigen Stand der europäischen Integration thematisieren.

 

Dabei wird auch die historisch begründete Wahl Straßburgs als Sitz des Europäischen Parlamentes, des Europarates und des europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte thematisiert. 

Das Seminar wird „vor Ort“ durchgeführt. Beim Besuch der im Programm ausgewiesenen Einrichtungen und authentischen Orte werden die Referenten in einem Mix aus Vorträgen, Führungen, Diskussions- und Fragerunden einen Überblick über historische Hintergründe und den aktuellen Stand des europäischen Integrationsprozesses geben. In diesem Kontext erhalten die Teilnehmer einen tieferen Einblick in die Aufgaben, Arbeits- und Funktionsweise der Institutionen im zusammenwachsenden Europa. Darüber hinaus werden sie sich mit aktuellen Entwicklungen und Problemen in der europäischen Politik sowie mit Traditionslinien europäischer Demokratiegeschichte auseinandersetzen.

 Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, aktiv am öffentlichen Diskurs über Fragen europäischer Politik und Geschichte und heutiger demokratischer Verantwortung zu partizipieren und dabei ihre eigene Position differenziert und mit fundiertem Hintergrundwissen zu vertreten.       

Zielgruppe:                                Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                                 Hotel Le Grillon, 2 Rue Thiergarten, 67000 Strasbourg

Seminarleitung/Referent:       Ilka Petermann, Regionalleiterin der asg, Dresden

Teilnehmerbeitrag:                   € 280  pro Teilnehmerim DZ ,  € 380  im EZ

                 *    26.-30.06.2017 in Straßburg und Verdun

Die deutsch-französischen Beziehungen im Spiegel der Geschichte des 20. Jahrhunderts

Seminarziel:  Das Seminar soll über die Geschichte Europas mit einem Fokus auf den deutsch-französischen Beziehungen im 20. und 21. Jahrhundert informieren und dabei die Anfänge, die Entwicklung und den gegenwärtigen Stand der europäischen Integration thematisieren. Ausgehend von der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“, dem in Frankreich nicht ohne Grund bis heute als „Grande Guerre“ bezeichneten Ersten Weltkrieg soll die weitere Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen von der Zeit massiver Konfrontation hin zu einer als Motor der europäischen Integration fungierenden Zusammenarbeit nach dem Zweiten Weltkrieg aufgezeigt werden.

Das Seminar wird „vor Ort“ durchgeführt. Beim Besuch der im Programm ausgewiesenen Einrichtungen und authentischen Orte werden die Referenten in einem Mix aus Vorträgen, Führungen, Diskussions- und Fragerunden einen Überblick über historische Hintergründe und den aktuellen Stand des europäischen Integrationsprozesses geben. In diesem Kontext erhalten die Teilnehmer einen tieferen Einblick in die Arbeits- und Funktionsweise der Institutionen im zusammenwachsenden Europa.

Die Veranstaltung steht grundsätzlich allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen. Allerdings liegt der Fokus auf der Zielgruppe der Soldaten, die sich intensiver mit Fragen von Krieg und Frieden sowie der konfliktreichen europäischen Geschichte als Grundlage der Integration Europas beschäftigen sollen. Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, aktiv am öffentlichen Diskurs über Fragen europäischer Politik und Geschichte und heutiger demokratischer Verantwortung zu partizipieren, dabei ihre eigene Position differenziert zu vertreten und somit im Sinne des „Staatsbürgers in Uniform“ einen Beitrag zur fortwährenden gesellschaftlichen Unterstützung für eine friedliche und dem Gedanken des Miteinanders verpflichtete europäische Ordnung zu leisten.      

Zielgruppe:                                Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:  Hotel Pax, 24-26 Rue du Faubourg, 67000 Strasbourg,  Ibisbudget Verdun, Zac Sud Acipole, Rue Jean, 55100 Verdun

Seminarleitung/Referent:       Ilka Petermann, Regionalleiterin der asg, Dresden

Teilnehmerbeitrag:                   380 €  pro Person im DZ (7 DZ),  480 €  pro Person im EZ (4 EZ)

 

      Juli

                *    25.-27.07.2017  in Prag

Deutsche und Tschechen – Europäische Nachbarschaft im Spiegel von Geschichte und Gegenwart

Seminarziel:     Die tschechische Republik liegt im Herzen Europas. Nicht erst seit dem Beitritt zur EU besteht eine enge Bindung von Tschechen und Deutschen. Die gemeinsame Geschichte verbindet und ist Verpflichtung.

Im Seminar werden die Teilnehmer vor Ort in Prag die Hauptstadt der Tschechischen Republik kennenlernen. Neben dem zeitgenössischen Prag ist auch die historische Bedeutung der Stadt für die europäische Geschichte Thema, beispielsweise im 30-jährigen Krieg, der Europa nachhaltig prägte, oder der sogenannte „Prager Frühling“ bei dem 1968 der Versuch einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ zu schaffen gewaltsam niedergeschlagen wurde.

Bei einem Besuch der Deutschen Botschaft in Prag werden die Seminarteilnehmer sich mit den  Ereignissen des Jahres 1989 auseinandersetzen, die schließlich zur friedlichen Revolution und zur deutschen Einheit geführt haben.

Auch die Geschichte des Zweiten Weltkrieges und seine Folgen werden thematisiert. Die Gruppe wird im Jüdischen Ghetto Theresienstadt sowie in der Gedenkstätte des von den Deutschen vernichteten Dorfes Lidice diesen Teil der deutsch-tschechischen Geschichte kennenlernen. Das Gedenken an diese Ereignisse sowie der Weg zur Versöhnung hin zur heutigen guten Nachbarschaft werden dabei aufgezeigt. Dazu gehört auch ein Besuch der Bayrischen Landesvertretung in Prag, um die aktuelle Kooperation der direkten Nachbarn aufzuzeigen.     

Das Seminar soll die Teilnehmenden in die Lage versetzen, ihre vorhandenen Kenntnisse zu erweitern und am Diskurs über Fragen deutscher-tschechischer und damit europäischer Geschichte aktiv zu partizipieren und dabei ihre eigene Position differenziert vertreten zu können.

Zielgruppe:                                Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                          Hotel Amigo, Legerova 1917/13, 120 00 Praha 2, Tschechien

Seminarleitung/Referent:       Ilka Petermann, Regionalleiterin der asg, Dresden,     

                                           Heike Diessner, Historikerin & Dolmetscherin Tschechisch

Teilnehmerbeitrag:                   190 € im Doppelzimmer, 240 € im Einzelzimmer

 

      September

                *    11.–14.09.2017 in Bonn und Brüssel

Quo vadis Europa?
Gemeinsame Sicherheit im Europa des 21. Jahrhunderts

Seminarziel:     Nach dem Ende des Kalten Krieges und der Aufnahme ehemaliger Mitgliedsstaaten des Warschauer Paktes in das transatlantische Verteidigungsbündnis NATO und die Europäische Union schien ein Ende militärischer Konfrontationen in greifbarer Nähe. Das Ende der Konfrontation zweier Militärblöcke bedeutete jedoch keinen dauerhaften Zuwachs an Sicherheit, sondern brachte eine unübersichtliche Konfliktlage hervor.

Wie reagieren die Europäischen Institutionen und das Gemeinsame Verteidigungsbündnis auf die neue weltpolitische Situation? Über welche Instrumente verfügt das Vereinte Europa, um die divergierenden Interessen der Mitgliedstaaten zu moderieren und zu einer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik zu finden? Gelingt es der Europäischen Union, als Akteur der internationalen Politik zu handeln? Welche Zukunft hat das transatlantische Bündnis? Wie können die Bürger diese Prozesse aktiv gestalten? Wie werden die Medien Ihrer Verantwortung für ein europäisches Bewußtsein gerecht?

Das Seminar soll über den Stand der europäischen Integration und über die europäische Sicherheitspolitik informieren. Einen Schwerpunkt bildet der Beitrag der Bundesrepublik in internationalen Missionen. Dabei soll über die neue Rolle der sich transformierenden Bundeswehr in der Gesellschaft und im Bündnis diskutiert werden.

Die Teilnehmer erhalten einen tieferen Einblick in die Organisation, den Aufbau und die Arbeitsweise der europäischen Institutionen und der NATO.

Zielgruppe:                                Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                          Best Western County House Hotel, Square des Héros 2 – 4, B- 1180 Uccle / Brüssel

Seminarleitung/Referent:       Ilka Petermann, Regionalleitung Neue Bundesländer & Bayern

Teilnehmerbeitrag:                   € 220,00  im Doppelzimmer, € 320,00 im Einzelzimmer

                *    18.–22.09.2017 in Prag

Deutsche und Tschechen – Europäische Nachbarschaft im Spiegel von Geschichte und Gegenwart

Seminarziel:     Die tschechische Republik liegt im Herzen Europas. Nicht erst seit dem Beitritt zur EU besteht eine enge Bindung von Tschechen und Deutschen. Die gemeinsame Geschichte verbindet und ist Verpflichtung.

Im Seminar werden die Teilnehmer vor Ort in Prag die Hauptstadt der Tschechischen Republik und deren aktuelle politische Vertretung beim Besuch des Abgeordnetenhauses kennenlernen. Neben dem zeitgenössischen Prag ist auch die historische Bedeutung der Stadt für die europäische Geschichte Thema, beispielsweise im 30-jährigen Krieg, der Europa nachhaltig prägte.

Bei einem Besuch der Deutschen Botschaft in Prag werden die Seminarteilnehmer sich mit den  Ereignissen des Jahres 1989 auseinandersetzen, die schließlich zur friedlichen Revolution und zur deutschen Einheit geführt haben.

Auch die Geschichte des Zweiten Weltkrieges und seiner Folgen werden thematisiert. Die Gruppe wird im Konzentrationslager Theresienstadt sowie in der Gedenkstätte des von den Deutschen vernichteten Dorfes Lidice diesen Teil der deutsch-tschechischen Geschichte kennenlernen. Das Gedenken an diese Ereignisse sowie der Weg zur Versöhnung hin zur heutigen guten Nachbarschaft wird dabei aufgezeigt. Dazu gehört auch ein Besuch der Sächsischen Landesvertretung in Prag, um die aktuelle Kooperation der direkten Nachbarn aufzuzeigen.     

Das Seminar soll die Teilnehmenden in die Lage versetzen, ihre vorhandenen Kenntnisse zu erweitern und am Diskurs über Fragen deutscher-tschechischer und damit europäischer Geschichte aktiv zu partizipieren und dabei ihre eigene Position differenziert vertreten zu können.

Zielgruppe:                                Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                          Hotel B&B Prag City, Prvního pluku 29, 186 00 Praha 8-Florenc, Tschechien

Seminarleitung/Referent:       Ilka Petermann, Regionalleitung Neue Bundesländer & Bayern

Teilnehmerbeitrag:                   240 €  im Doppelzimmer, 310 €  in Einzelzimmer

                *    25.–29.09.2017 in Strassburg und Verdun

Die deutsch-französischen Beziehungen im Spiegel der Geschichte des 20. Jahrhunderts

Seminarziel:    Das Seminar soll über die Geschichte Europas mit einem Fokus auf den deutsch-französischen Beziehungen im 20. und 21. Jahrhundert informieren und dabei die Anfänge, die Entwicklung und den gegenwärtigen Stand der europäischen Integration thematisieren. Ausgehend von der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, dem in Frankreich nicht ohne Grund bis heute als „Grande Guerre“ bezeichneten Ersten Weltkrieg soll die weitere Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen von der Zeit massiver Konfrontation hin zu einer als Motor der europäischen Integration fungierenden Zusammenarbeit nach dem Zweiten Weltkrieg aufgezeigt werden.

Das Seminar wird „vor Ort“ durchgeführt. Beim Besuch der im Programm ausgewiesenen Einrichtungen und authentischen Orte werden die Referenten in einem Mix aus Vorträgen, Führungen, Diskussions- und Fragerunden einen Überblick über historische Hintergründe und den aktuellen Stand des europäischen Integrationsprozesses geben. In diesem Kontext erhalten die Teilnehmer einen tieferen Einblick in die Arbeits- und Funktionsweise der Institutionen im zusammenwachsenden Europa. Darüber hinaus werden sie sich mit aktuellen Entwicklungen und Problemen in der europäischen Politik sowie mit Traditionslinien europäischer Demokratiegeschichte auseinander setzen.

Die Veranstaltung steht grundsätzlich allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen. Allerdings liegt der Fokus auf der Zielgruppe der Soldaten, die sich intensiver mit Fragen von Krieg und Frieden sowie der konfliktreichen europäischen Geschichte als Grundlage der Integration Europas beschäftigen sollen. Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, aktiv am öffentlichen Diskurs über Fragen europäischer Politik und Geschichte und heutiger demokratischer Verantwortung zu partizipieren, dabei ihre eigene Position differenziert zu vertreten und somit im Sinne des „Staatsbürgers in Uniform“ einen Beitrag zur fortwährenden gesellschaftlichen Unterstützung für eine friedliche und dem Gedanken des Miteinanders verpflichtete europäische Ordnung zu leisten.      

Zielgruppe:                                Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                                Hotel Pax, 24-26 Rue du Faubourg, 67000 Strasbourg,  Hotel du Tigre, 22 Avenue de Paris, 55100 Verdun

Seminarleitung/Referent:        Ilka Petermann, Regionalleiterin asg Neue Bundesländer & Bayern

Teilnehmerbeitrag:                 € 350 pro TN   (24 TN im Doppelzimmer und 4 TN im Einzelzimmer

 

      Oktober

                *    12.-14.10.2017 in Berlin

Deutsche Außenpolitik zwischen globalem Engagement und nationalen Interessen

Seminarziel:  Das Jahr 1989 leitete das Ende der bipolaren Welt ein. Das Ende der Konfrontation zweier Militärblöcke bedeutete jedoch keinen dauerhaften Zuwachs an Sicherheit, sondern brachte eine unübersichtliche Konfliktlage hervor. Die deutsche Politik sieht sich nach der Herstellung der staatlichen Einheit neuen außenpolitischen Herausforderungen ausgesetzt. Der Zuwachs an Souveränität und außenpolitischem Gewicht beinhaltet zugleich eine neue Verantwortung. Von der Öffentlichkeit wenig beachtet definieren die sicherheitspolitischen Richtlinien die Rolle der Streitkräfte völlig neu. Die Bundesrepublik engagiert sich in riskanten Einsätzen in den Krisengebieten der Welt. Die Verteidigungsarmee wird in einem Transformationsprozess zur modernen Kriseninterventionsarmee umgestaltet. Die Einbettung in internationale Bündnissysteme wird durch unterschiedliche Konfliktlösungsstrategien auf die Probe gestellt.

Wie definiert Deutschland seine Interessen und Ziele? Welche Probleme ergeben sich aus  aktuellen Konfliktsituationen? In Gesprächen an Orten der Entscheidungsfindung sollen aktuelle Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland als Partner im gemeinsamen Sicherheitsbündnis diskutiert werden.

Zielgruppe:                                Politisch interessierte Junge Erwachsene aus Sachsen

Unterkunft:                                Novum Hotel City B Potsdamer Strasse 129 10783 Berlin

Seminarleitung/Referent:        Roland Polzin, Jugendoffizier Hamburg, Dr. Patricia Schneider, Hamburg, Ilka Petermann, asg

Teilnehmerbeitrag:                 € 140,00 im Doppelzimmer, € 200,00 im Einzelzimmer   

                *    17.-20.10.2017 in Berlin

Berlin als Schnittpunkt der deutschen Geschichte und politisches Zentrum des wiedervereinigten Deutschland

Seminarziel:  Der Rückblick auf die Diktaturen des vorigen Jahrhunderts soll die Seminarteilnehmer für die Bedeutung der Demokratie für die freie Entfaltung des Einzelnen und für eine friedliche Welt sensibilisieren. Nirgendwo kann dies anschaulicher erfahren werden, als in Berlin, dem Sitz von Parlament und Regierung und den Schnittpunkten der deutschen Geschichte.

 

Die nationalsozialistische Diktatur in Deutschland und der durch dadurch entfesselte Weltkrieg bildeten die Ursache für die Spaltung Deutschlands, eine über vierzig Jahre dauernde Konfrontation der politischen Systeme und gegnerischer Militärblöcke. Das Aufbegehren gegen Repression und politische Entmündigung ermöglichte 1990 ein geeintes demokratisches Deutschland, das seine Souveränität zurückerlangt hat.

 

Diskutiert wird die dadurch erwachsene Verantwortung für Menschenrechte, demokratische Werte und ein friedliches Miteinander. Können diese Werte auch außerhalb Deutschlands verteidigt werden? Wie werden die politischen Entscheidungen für den Einsatz der Bundesrepublik im Ausland getroffen und welche Rolle spielt dabei die Bundeswehr?

 

Unterstützt von Historikern, Zeitzeugen und Politikern sollen an authentischen Orten die Folgen einer Preisgabe demokratischer Errungenschaften eindrücklich demonstriert werden und Wissen zu aktuellen demokratischen Prozessen vermittelt werden. Dies geschieht durch Vorträge, thematische Führungen und Diskussionen.

 

Das Seminar knüpft an politisches Grundwissen an und richtet sich an politisch interessierte Jugendliche.

Zielgruppe:                                Politisch interessierte Junge Erwachsene aus Sachsen

Unterkunft:                                Hotel Aldea Novum Bülowstraße 19-22, 10783 Berlin

Seminarleitung/Referent:         Ilka Petermann, Regionalleitung asg,  Hans Wachtel, Jugendoffizier Berlin (JO), Solveig Rupprich

Teilnehmerbeitrag:                  € 185

                 *    24. – 27.10.2017 in München und Nürnberg

München – bayerische Landeshauptstadt im Schnittpunkt der Geschichte

Seminarziel:  Wenige Orte sind mehr mit der Erinnerung an die Zeit des “Dritten Reiches” verbunden als Nürnberg, die “Stadt der Reichsparteitage”, und München, die “Hauptstadt der Bewegung”. An diesen authentischen Orten soll der Frage nachgegangen werden, was die Faszination der nationalsozialistischen Diktatur ausgemacht hat und wie der Aufstieg des NS-Regimes möglich war. Gleichzeitig werden der Umgang mit der eigenen belasteten Vergangenheit und die Herausprägung einer spezifischen deutschen Erinnerungskultur thematisiert. Auch dient der Rückblick auf die NS-Diktatur dazu, die Seminarteilnehmer für die Bedeutung der Demokratie für die freie Entfaltung des Einzelnen und für eine friedliche Welt zu sensibilisieren.

 An den historischen Orten werden im Seminar der Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Prosperität, technologischer Entwicklung und politischer Stabilität diskutiert. In diesem Kontext soll der Blick auch auf München als bedeutendes Wirtschaftszentrum am Beispiel ortsansässiger Unternehmen gerichtet werden, die international agieren und den Ruf der Stadt nachhaltig prägen. Außerdem wird Bayerns Rolle innerhalb des föderalen Systems der Bundesrepublik Deutschland thematisiert. Das Seminar steht jedem interessierten Bürger offen.

Zielgruppe:                                Politisch interessierte Junge Erwachsene aus Sachsen

Unterkunft:                                 Park Inn by Radisson München Ost, Musenbergstraße 25-27, 81929 München

Seminarleitung/Referent:         Ilka Petermann, Regionalleiterin asg Neue Bundesländer & Bayern

Teilnehmerbeitrag:                  290 € im DZ,  350 €  im EZ

      November

               *    06.–10.11.2017 in Strassburg

Die deutsch-französischen Beziehungen im Spiegel der Geschichte des 20. Jahrhunderts

Seminarziel:  Das Seminar soll über die Geschichte Europas mit einem Fokus auf den deutsch-französischen Beziehungen im 20. und 21. Jahrhundert informieren und dabei die Anfänge, die Entwicklung  und den gegenwärtigen Stand der europäischen Integration thematisieren.

Ausgehend von der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, dem in Frankreich nicht ohne Grund  bis heute als „Grande Guerre“ bezeichneten Ersten Weltkrieg soll die weitere Entwicklung der  deutsch-französischen Beziehungen von der Zeit massiver Konfrontation hin zu einer als Motor der europäischen Integration fungierenden Zusammenarbeit nach dem Zweiten Weltkrieg aufgezeigt werden.

Das Seminar wird „vor Ort“ durchgeführt. Beim Besuch der im Programm ausgewiesenen Einrichtungen und authentischen Orte werden die Referenten in einem Mix aus Vorträgen, Führungen, Diskussions- und Fragerunden einen Überblick über historische Hintergründe und den aktuellen Stand des europäischen Integrationsprozesses geben. In diesem Kontext erhalten die Teilnehmer einen tieferen Einblick in die Arbeits- und Funktionsweise der Institutionen im zusammenwachsenden Europa. Darüber hinaus werden sie sich mit aktuellen Entwicklungen und Problemen in der europäischen Politik sowie mit Traditionslinien europäischer Demokratiegeschichte auseinander setzen.

Die Veranstaltung steht grundsätzlich allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen. Allerdings liegt der Fokus auf der Zielgruppe der Soldaten, die sich intensiver mit Fragen von Krieg und Frieden sowie der konfliktreichen europäischen Geschichte als Grundlage der Integration Europas beschäftigen sollen. Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, aktiv am öffentlichen Diskurs über Fragen europäischer Politik und Geschichte und heutiger demokratischer Verantwortung zu partizipieren, dabei ihre eigene Position differenziert zu vertreten und somit im Sinne des „Staatsbürgers in Uniform“ einen Beitrag zur fortwährenden gesellschaftlichen Unterstützung für eine friedliche und dem Gedanken des Miteinanders verpflichtete europäische Ordnung zu leisten.

Zielgruppe:                                Politisch interessierte Junge Erwachsene aus Sachsen

Unterkunft:                                 Lagrange Apart'HOTEL – Strasbourg, 5 Boulevard du Président-Wilson, 67000 Strasbourg

Seminarleitung/Referent:         Ilka Petermann, Regionalleiterin asg Neue Bundesländer & Bayern

Teilnehmerbeitrag:                   € 350 pro TN   im Doppelzimmer. € 400 pro TN im Einzelzimmer

  

              *    20. – 23.11.2017 in Dresden

Einigkeit in Freiheit. 28 Jahre nach dem Fall der Mauer – Rückblick und Bilanz

Seminarziel:  Die neuen Bundesländer brachten in das vereinigte Deutschland ein reiches historisches Erbe ein. Die friedliche Revolution, die 1989 von Sachsen aus die gesamte DDR erfasste, bildete die Voraussetzung für die Wiedervereinigung. Der politische Umbruch in der ehemaligen DDR und das Aufgehen der neuen Bundesländer in der Bundesrepublik Deutschland erzwangen einen bis heute nicht abgeschlossenen Strukturwandel. Das Seminar soll über die Ursachen und Folgen der deutschen Teilung vor allem für die Menschen in der DDR, die wirtschaftliche, soziale und politische Entwicklung der neuen Länder seit der „Wiedervereinigung“ und den Stand der inneren Einheit Deutschlands informieren. Unterstützt von Historikern, Zeitzeugen und politischen Referenten soll in einem Mix aus Vorträgen, Diskussionsrunden und Führungen ein Überblick über den Umgang mit dem Erbe der DDR, Konzepte zur politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung seit 1989/90 und die Bedeutung funktionierender demokratischer Strukturen für die Gestaltung der inneren Einheit Deutschlands vermittelt werden. In diesem Kontext soll auch das sich wandelnde Verständnis von Krieg und Militärgeschichte als Merkmal eines neuen politischen und gesellschaftlichen Selbstverständnisses des wiedervereinigten Deutschlands thematisiert werden, was sich besonders eindrücklich im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden manifestieren lässt. 

Die Veranstaltung richtet sich primär an Soldaten, denen die Ursachen und Folgen der deutschen Teilung, die Schwierigkeiten der Herstellung der inneren Einheit Deutschlands sowie die Bedeutung der Demokratie für die freie Entfaltung des Einzelnen und für eine friedliche Welt verdeutlicht werden soll. Die Teilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, ihre vorhandenen Kenntnisse erweitern, am Diskurs über Fragen deutscher Geschichte und heutiger demokratischer Verantwortung gemäß dem Leitbild des Bürgers in Uniform aktiv partizipieren und dabei ihre eigene Position differenziert vertreten zu können. Darüber hinaus steht die Teilnahme an dem Seminar grundsätzlich auch allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen.

Zielgruppe:                                Politisch interessierte Junge Erwachsene aus Sachsen

Unterkunft:                                 in Eigenverantwortung der Gruppe

Seminarleitung/Referent:         Ilka Petermann, Regionalleiterin asg Neue Bundesländer & Bayern

Teilnehmerbeitrag:                   80 €

 

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