Seminare 2017

    ©WB Aktualisiert am 18.09.2017

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      Januar 

           

                *  16. - 18.01.2017 Brüssel

„Quo vadis Europa?“

Gemeinsame Sicherheit im Europa des 21. Jahrhunderts

Seminarziel:   Nach dem Ende des Kalten Krieges und der Aufnahme ehemaliger Mitgliedsstaaten des Warschauer Paktes in das transatlantische Verteidigungsbündnis NATO und die Europäische Union schien ein Ende militärischer Konfrontationen in greifbarer Nähe. Das Ende der Konfrontation zweier Militärblöcke bedeutete jedoch keinen dauerhaften Zuwachs an Sicherheit, sondern brachte eine unübersichtliche Konfliktlage hervor. 

Wie reagieren die Europäischen Institutionen und das Gemeinsame Verteidigungsbündnis auf die neue weltpolitische Situation? Über welche Instrumente verfügt das Vereinte Europa, um die divergierenden Interessen der Mitgliedstaaten zu moderieren und zu einer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik zu finden? Gelingt es der Europäischen Union, als Akteur der internationalen Politik zu handeln? Welche Zukunft hat das transatlantische Bündnis? Wie können die Bürger diese Prozesse aktiv gestalten? Wie werden die Medien Ihrer Verantwortung für ein europäisches Bewusstsein gerecht? 

Das Seminar soll über den Stand der europäischen Integration und über die europäische Sicherheitspolitik informieren. Einen Schwerpunkt bildet der Beitrag der Bundesrepublik in internationalen Missionen. Dabei soll über die neue Rolle der sich transformierenden Bundeswehr in der Gesellschaft und im Bündnis diskutiert werden. 

Die Teilnehmer erhalten einen tieferen Einblick in die Organisation, den Aufbau und die Arbeitsweise der europäischen Institutionen und der NATO. 

Zielgruppe:                               Junge Erwachsene und politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                                Best Western County House, Square des Heros 2-4, 1180 Brüssel

Seminarleitung/Referent:      Michael Simmert, Regionalleiter der asg-Nord

Teilnehmerbeitrag:                 160,00 € im DZ , 220,00 €  im EZ

 

      März

                *  24.-26.03.2017 im Jugendgästehaus Duderstadt

„Krisenjahr 2017 ? “ – Ein aktuelle Betrachtung der politischen Lage im Blickwinkel regionaler und globaler Entwicklungen

Seminarziel:   Internationale Krisen wirken sich immer stärker auf unsere Gesellschaft aus.

Neben der Bedrohung der freien Gesellschaften durch islamistischen Terrorismus fordert  der Wechsel im „Weißen Haus“ und eine auf Protektionismus ausgerichtete amerikanische Politik im wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Kontext zu nehmend die europäischen Gesellschaften heraus, ihre demokratisches Wertesystem und ihre politischen Interessen  eigenständig zu schützen.

Zusätzlich führen auch populistische, nationalistische Strömungen die Staaten der Europäischen Union zur konkreten Auseinandersetzung mit den politischen Gegnern um den richtigen demokratischen Weg.

Die Seminarveranstaltung hat das Ziel, die aktuelle nationale und europäische Lage vorzustellen und die Möglichkeit zu bieten, dass sich die Teilnehmer sach-und fachkompetent ergänzend informieren lassen können.

Die Teilnehmer erhalten somit die Gelegenheit, ihren persönlichen Standpunkt zu überprüfen und im Kontext der aktuellen politischen Lage einzuordnen.

In Form von Vorträgen, Diskussionen, Gesprächsrunden und Exkursionen soll die Basis für eine umfassende Betrachtung der Inhalte gewährleistet werden.

Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit zur Teilnahme für alle politisch interessierten Bürger.

Zielgruppe:                               Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                               Jugendgästehaus Duderstadt, Adenauerring 23, 37115 Duderstadt

Seminarleitung/Referent:      Michael Simmert, Regionalleiter der asg-Nord

Teilnehmerbeitrag:                 95,00 €

 

      April

                *  25.-27.04.2017 in Stralsund, Rügen und Usedom

„27 Jahre Deutsche Einheit - Auf den Spuren deutscher Geschichte in der Küstenregion Mecklenburg-Vorpommern – Eine aktuelle Bestandsaufnahme“

Seminarziel:  Die Ostseeküste stellte schon immer einen besonderen politischen, ökonomischen und strategischen Ort dar.

Die aktuelle Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts hat hierbei eindeutige Spuren hinterlassen, die die historische Entwicklung der Region exemplarisch verdeutlichen. Die Spurensuche erstreckt sich von den Auswirkungen der Zeit des Nationalsozialismus über die Phase der DDR bis zur heutigen Einbettung der Region in das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern im geeinten Deutschland.

Im 25. Jahr der Deutschen Einheit bietet diese Veranstaltung einen Einblick in die Auswirkungen der deutschen Geschichte auf die politischen und gesellschaftlichen Strukturen der Bundesrepublik Deutschland und die Situation in einer Region in den Neuen Bundesländern. Diese Analyse bezieht auch die Bedeutung der Europäischen Union für die Grenzregion nach Polen mit ein.

Zielgruppe:                               Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                             Intercity Hotel Stralsund, Tribseer Damm 76, 18437 Stralsund

Seminarleitung/Referent:      Michael Simmert, Regionalleiter der asg-Nord

Teilnehmerbeitrag:                 230,00 € im DZ, 268,00 € im EZ

      

       Juni

       *  06.-09.06.2017 in Hamburg

Globalisierung und ihre ökonomischen, technologischen, politischen und gesellschaftlichen Implikationen am Beispiel Hamburgs

Seminarziel:  Das 21. Jahrhundert gilt als das Zeitalter der Globalisierung und damit einer zunehmenden internationalen Verflechtung wirtschaftlicher, politischer, gesellschaftlicher und kultureller Beziehungen. Grundlegende Aspekte der Globalisierung wie die wirtschaftliche Integration und Arbeitsteiligkeit über die Kontinente hinweg, die ständige Verbesserung von Kommunikationswegen und technologischen Entwicklungen sowie der zunehmende Verkehr von Gütern und Menschen haben fundamentale Auswirkungen auf alle Lebensbereiche. Sie betreffen nicht nur Nationalstaaten, sondern machen sich auch auf substaatlicher Ebene bemerkbar. Am Beispiel des maritimen Wirtschaftszentrums und Stadtstaats Hamburg sollen im Verlauf des Seminars verschiedene Aspekte der Entwicklung und Konsequenzen von Globalisierung beleuchtet werden.

Dabei werden die Folgen der Globalisierung auf Wirtschaft und Handel, auf die deutsche und internationale Sicherheitspolitik, technologische und gesellschaftliche Entwicklungen sowie die Reaktion politischer und ökonomischer Akteure aus historischer und aktueller Perspektive thematisiert. In diesem Kontext sollen die folgenden Fragenkomplexe diskutiert werden: Welche Auswirkungen hat die zunehmende Verflechtung innerhalb der Weltwirtschaft auf die traditionellen Hamburger Wirtschaftszweige der Hafen- und Werftenindustrie gehabt und welche Maßnahmen sind ergriffen worden, um in einem internationalisierten Wettbewerb bestehen zu können? Wie positioniert sich die Hamburger Wirtschaft in einer zunehmend eng verflochtenen Weltwirtschaft? Welche Maßnahmen sind von politischer Seite im Bereich der Wirtschaftsförderung und der Realisierung eines Strukturwandels ergriffen worden? Was macht den heutigen Technologiestandort Hamburg aus und inwiefern profitiert dieser von der Globalisierung? Welche sicherheitspolitischen Implikationen hat die Globalisierung des Seehandels? Welche Politikkonzepte gibt es, um der wachsenden Geschwindigkeit, Intensität und Komplexität der aktuellen Globalisierung zu begegnen? Diese Fragen sollen im Austausch mit den Referenten, die sich in verschiedenster Funktionen mit Fragen der Globalisierung beschäftigen, diskutiert werden.

Zielgruppe:                               Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                             Führungsakademie der Bundeswehr, Manteuffelstr.20, 22587 Hamburg

Seminarleitung/Referent:      Michael Simmert, Regionalleiter der asg-Nord

Teilnehmerbeitrag:                  140,00 € pro Person

                *  26.-30.06.2017 in Koblenz, Vogelsang, Bonn und Köln

Der Zweite Weltkrieg zwischen Maas und Rhein – Spurensuche und Auswirkungen auf die deutsche und europäische Entwicklung nach 1945

Seminarziel:  Das Seminar thematisiert – 60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs – schwerpunkt-mäßig einen zentralen Aspekt dieser weltpolitischen Katastrophe. In einem Mix aus Vorträgen, Diskussionsrunden und Führungen soll an historisch bedeutsamen Orten ein tiefergehender Überblick über die Endphase des Zweiten Weltkriegs an der „Westfront“, den Vormarsch der Alliierten Richtung Deutschland nach der Landung in der Normandie und den sich abzeichnenden Zusammenbruch des NS-Regimes vermittelt werden. In diesen Kontext eingebettet wird die Auseinandersetzung sowohl mit den Strukturen und der Ideologie des NS-Staates als auch mit den Konsequenzen der Befreiung Deutschlands durch die vorrückenden westlichen Alliierten.

Aber nicht nur die Rückblicke auf die Geschehnisse in den letzten Kriegsmonaten, sondern insbesondere am „Täterort Vogelsang“, wo unter der „Bestimmung Herrenmensch“ die „Führer für den Führerstatt“ ausgebildet werden sollten und wurden, sollen die Seminarteilnehmer dabei exemplarisch für die Bedeutung der Demokratie für die freie Entfaltung des Einzelnen und für eine friedliche Welt sensibilisieren werden.

Die Veranstaltung steht grundsätzlich allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen. Allerdings richtet sie sich primär an Soldaten der Bundeswehr, denen deren Aufgaben und Bedeutung als Parlamentsarmee in einem demokratischen Deutschland im Gegensatz zur Funktion der Wehrmacht als Stützpfeiler eines diktatorischen Systems verdeutlicht werden soll. Die Teilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, ihre vorhandenen Kenntnisse zu erweitern, am Diskurs über Fragen deutscher Geschichte und heutiger demokratischer Verantwortung gemäß dem Leitbild des Bürgers in Uniform aktiv zu partizipieren und dabei ihre eigene Position differenziert vertreten zu können.

Zielgruppe:                               Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                             Falckenstein-Kaserne, Von-Kuhl-Str. 50, 56070 Koblenz

Seminarleitung/Referent:      Carsten Schmidt, Ibbenbüren

Teilnehmerbeitrag:                 150,00 € pro Person

              *   26.-30.06.2017 in Hamburg

Globalisierung und ihre ökonomischen, technologischen, politischen und gesellschaftlichen Implikationen am Beispiel Hamburgs

Seminarziel:  Das 21. Jahrhundert gilt als das Zeitalter der Globalisierung und damit einer zunehmenden internationalen Verflechtung wirtschaftlicher, politischer, gesellschaftlicher und kultureller Beziehungen. Grundlegende Aspekte der Globalisierung wie die wirtschaftliche Integration über die Kontinente hinweg, die ständige Verbesserung von Kommunikationswegen und technologischen Entwicklungen sowie der zunehmende Verkehr von Gütern und Menschen haben fundamentale Auswirkungen auf alle Lebensbereiche. Sie betreffen nicht nur Nationalstaaten, sondern machen sich auch auf substaatlicher Ebene bemerkbar. Am Beispiel des maritimen Wirtschaftszentrums und Stadtstaats Hamburg sollen im Verlauf des Seminars verschiedene Aspekte der Entwicklung und Konsequenzen von Globalisierung beleuchtet werden.

Dabei werden die Folgen der Globalisierung auf Wirtschaft und Handel, auf die deutsche und internationale Sicherheitspolitik, technologische und gesellschaftliche Entwicklungen sowie die Reaktion politischer und ökonomischer Akteure aus historischer und aktueller Perspektive thematisiert. In diesem Kontext sollen die folgenden Fragenkomplexe diskutiert werden: Welche Auswirkungen hat die zunehmende Verflechtung innerhalb der Weltwirtschaft auf die traditionellen Hamburger Wirtschaftszweige der Hafen- und Werftenindustrie gehabt und welche Maßnahmen sind ergriffen worden, um in einem internationalisierten Wettbewerb bestehen zu können? Wie positioniert sich die Hamburger Wirtschaft in einer zunehmend eng verflochtenen Weltwirtschaft? Welche Maßnahmen sind von politischer Seite im Bereich der Wirtschaftsförderung und der Realisierung eines Strukturwandels ergriffen worden? Was macht den heutigen Technologiestandort Hamburg aus und inwiefern profitiert dieser von der Globalisierung? Welche sicherheitspolitischen Implikationen hat die Globalisierung des Seehandels? Welche Politikkonzepte gibt es, um der wachsenden Geschwindigkeit, Intensität und Komplexität der aktuellen Globalisierung zu begegnen? Diese Fragen sollen im Austausch mit den Referenten, die sich in verschiedenster Funktionen mit Fragen der Globalisierung beschäftigen, diskutiert werden.

Zielgruppe:                               Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                             Hotel Helgoland, Kieler Str. 173-177, 22525 Hamburg

Seminarleitung/Referent:      Michael Simmert, Regionalleiter der asg-Nord

Teilnehmerbeitrag:                 300,00 € pro Person

 

    September

                *  04.-08.09.2017 in München

Die Wahrnehmung internationaler Verantwortung als Lehre aus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

Seminarziel: Wie ist das demokratische System der Bundesrepublik Deutschland entstanden? Welche Erfahrungen und Lehren wurden aus der deutschen Geschichte gezogen? Zur Beantwortung dieser Fragen eignet sich München als ein Lernort von zentraler Bedeutung. Nach der „Urkatastrophe“ des Ersten Weltkrieges und bürgerkriegsartigen Auseinandersetzungen 1919 entwickelte sich München zum Gründungsort und zur „Hauptstadt“ der nationalsozialistischen Bewegung. Das Münchner Abkommen von 1938 leistete den nationalsozialistischen Weltherrschaftsplänen Vorschub und ebnete den Weg in den Zweiten Weltkrieg. Aus den Zerstörungen erwuchs ein neues München, das seine Rolle als demokratisches Gemeinwesen neu bestimmte. Im nahegelegenen Alten Schloß von Herrenchiemsee wurde das Fundament eines föderalistischen und demokratisch verfaßten Staates, der Bundesrepublik Deutschland, gelegt.

An den historischen Orten werden in dem Seminar der Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Prosperität, technologischer Entwicklung und politischer Stabilität diskutiert. Welche Rolle spielen die Stadt und der Freistaat Bayern als Brücke zwischen Westeuropa und den jungen Demokratien in Südosteuropa? In den Vorträgen und geführten Besichtigungen sollen Fragen der europäischen Sicherheitspolitik angesprochen werden. Das Seminar eignet sich besonders für Soldaten der Bundeswehr. Es steht darüber hinaus jedem interessierten Bürger offen.

Zielgruppe:                               Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                             Hotel Andra, Goethestr. 38, 80336 München

Seminarleitung/Referent:      Michael Simmert, Regionalleiter der asg-Nord

Teilnehmerbeitrag:                 350,00 € im Doppelzimmer, 470,00 € im Einzelzimmer

               *  04.-07.09.2017 in Hunspach, Straßburg und Verdun

Die deutsch-französischen Beziehungen im Spiegel der Geschichte des 20. Jahrhunderts

Seminarziel: Das Seminar soll über die Geschichte Europas mit einem Fokus auf den deutsch-französischen Beziehungen im 20. und 21. Jahrhundert informieren und dabei die Anfänge, die Entwicklung und den gegenwärtigen Stand der europäischen Integration thematisieren. Ausgehend von der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, dem in Frankreich nicht ohne Grund bis heute als „Grande Guerre“ bezeichneten Ersten Weltkrieg soll die weitere Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen von der Zeit massiver Konfrontation hin zu einer als Motor der europäischen Integration fungierenden Zusammenarbeit nach dem Zweiten Weltkrieg aufgezeigt werden.

Das Seminar wird „vor Ort“ durchgeführt. Beim Besuch der im Programm ausgewiesenen Einrichtungen und authentischen Orte werden die Referenten in einem Mix aus Vorträgen, Führungen, Diskussions- und Fragerunden einen Überblick über historische Hintergründe und den aktuellen Stand des europäischen Integrationsprozesses geben. In diesem Kontext erhalten die Teilnehmer einen tieferen Einblick in die Arbeits- und Funktionsweise der Institutionen im zusammenwachsenden Europa. Darüber hinaus werden sie sich mit aktuellen Entwicklungen und Problemen in der europäischen Politik sowie mit Traditionslinien europäischer Demokratiegeschichte auseinander setzen.

Die Veranstaltung steht grundsätzlich allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen. Allerdings liegt der Fokus auf der Zielgruppe der Soldaten, die sich intensiver mit Fragen von Krieg und Frieden sowie der konfliktreichen europäischen Geschichte als Grundlage der Integration Europas beschäftigen sollen. Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, aktiv am öffentlichen Diskurs über Fragen europäischer Politik und Geschichte und heutiger demokratischer Verantwortung zu partizipieren, dabei ihre eigene Position differenziert zu vertreten und somit im Sinne des „Staatsbürgers in Uniform“ einen Beitrag zur fortwährenden gesellschaftlichen Unterstützung für eine friedliche und dem Gedanken des Miteinanders verpflichtete europäische Ordnung zu leisten.

Zielgruppe:                               Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                             Residence Lagrange City, 5CBD Du Président Wilson, 67000 Straßbourg

Seminarleitung/Referent:      Carsten Schmidt, Stabsfeldwebel a. D.

Teilnehmerbeitrag:                 260,00 € pro Person

 

                *  11.-14.09.2017 in Essen, Bochum und Duisburg

Das Ruhrgebiet – Spiegelbild der historischen Entwicklung der Industrialisierung des 19. und 20.Jahrhunderts, technologischem Wandel des 21. Jahrhunderts und ökologischem Strukturwandel sowie deren politischen und gesellschaftlichen Auswirkungen

Seminarziel: Das Seminar soll anhand einer deutschen Region das Verständnis von politischen Entwicklungen im Kontext von Ökonomie, Politik, Strukturwandel, gesellschaftlichen Veränderungen sowie grüner Revolution vor Ort verdeutlichen.

Hierbei wird nicht nur ein besonderes Stück deutscher Geschichte im aktuellen Kontext beleuchtet, sondern auch das Netzwerk von nationaler und europäischer Entwicklung und deren Bedeutung für gesellschaftliche Entwicklungen verdeutlicht.

 Die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts führte mit ihren technologischen Schub zu einer gesellschaftlichen Veränderung elementarer Art, der nicht nur die Arbeitswelt des Menschen veränderte, sondern auch die Möglichkeit von Wohlstand und politischer sowie militärischer Macht hervorbrachte.

Die verheerenden Weltkriege des 20. Jahrhunderts basierten auch auf dem technologischen Quantenspruch, den das 19.Jahrhundert initiierte. Zugleich wurden durch diese Entwicklung der Nährboden geschaffen für faschistische und nationalistische Strömungen in einem sich entwickelnden globalen Markt und deren teilweise katastrophalen Verwerfungen der Weltwirtschaftskrise der 20./ 30. Jahre des vergangenen Jahrhunderts.

Hierbei wurde geschickt der starke Nationalstaat als Garant für Schutz und Sicherheit vor den Auswirkungen von nicht steuerbaren globalen Bedrohungen propagiert.

Das Ende des 2. Weltkrieges führte zu weniger Nationalstaat und mehr Europa. Gleichzeitig öffneten sich die Märkte und es setze ein struktureller Wandel im Bereich von Energiegewinnung, Umweltbewusstsein sowie technologischer Weiterentwicklung ein, der vor allem das Ruhrgebiet als Region für Montanindustrie und als Kohle- und Energielieferant elementar veränderte.

Diese Entwicklung veränderte die gesellschaftlichen Strukturen dieser Region, vergleichbar elementar wie die industrielle Revolution des 19. Jahrhundert und ist gleichzeitig ein Spiegelbild aktueller nationaler und europäischer Geschichte (u. a. Stichworte wie Migration und Integration, Werks-und Zechenschließungen, Arbeitslosigkeit und Armut, neue Technologien und Renaturierungen)

Das Seminar wird somit nicht nur diesen historischen Kontext beleuchten, sondern auch die aktuelle Entwicklung in dieser Region den Teilnehmern exemplarisch vor Ort vermitteln.

Die Veranstaltung steht grundsätzlich allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen.

Zielgruppe:                               Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                             ibis Hotel Bochum Zentrum, Universitätsstraße 3, 44789 Bochum

Seminarleitung/Referent:      Michael Simmert, Regionalleiter der asg-Nord

Teilnehmerbeitrag:                  310,00 € pro Person im Einzelzimmer

                 *  18.-22.09.2017 in Dresden

Einigkeit in Freiheit. 27 Jahre nach dem Fall der Mauer – Rückblick und Bilanz

Seminarziel: Die neuen Bundesländer brachten in das vereinigte Deutschland ein reiches historisches Erbe ein. Die friedliche Revolution, die 1989 von Sachsen aus die gesamte DDR erfasste, bildete die Voraussetzung für die Wiedervereinigung. Der politische Umbruch in der ehemaligen DDR und das Aufgehen der neuen Bundesländer in der Bundesrepublik Deutschland erzwangen einen bis heute nicht abgeschlossenen Strukturwandel. Das Seminar soll über die Ursachen und Folgen der deutschen Teilung vor allem für die Menschen in der DDR, die wirtschaftliche, soziale und politische Entwicklung der neuen Länder seit der „Wiedervereinigung“ und den Stand der inneren Einheit Deutschlands informieren.

Unterstützt von Historikern, Zeitzeugen und politischen Referenten sollen die Seminarteilnehmer in Vorträgen, Diskussionsrunden und Führungen einen Überblick über den Umgang mit dem Erbe der DDR, Konzepte zur politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung seit 1989/90 und die Bedeutung funktionierender demokratischer Strukturen für die Gestaltung der inneren Einheit Deutschlands erhalten.

 

Weiterhin werden der Widerstand in der DDR und der Umgang mit Regimekritikern thematisiert. Dies ist eindrucksvoll nachvollziehbar in der Gedenkstätte des ehemaligen MfS-Gefängnisses in Bautzen. Ein weiterer Aspekt des Seminares ist der Umgang mit Minderheiten in Deutschland am Beispiel des Sorbischen Volkes in Vergangenheit und Gegenwart.

Zielgruppe:                               Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                             Achat Hotel Dresden, Budapester Str. 34, 01069 Dresden

Seminarleitung/Referent:      Michael Simmert, Regionalleiter der asg-Nord

Teilnehmerbeitrag:                  320,00 € pro TN im Doppelzimmer

                 *  18.-22.09.2017 in  Rostock, Stralsund, Rügen und Usedom

„27 Jahre Deutsche Einheit - Auf den Spuren deutscher Geschichte in der Küstenregion Mecklenburg-Vorpommern – Eine aktuelle Bestandsaufnahme“

Seminarziel: Die Ostseeküste stellte schon immer einen besonderen politischen, ökonomischen und strategischen Ort dar.

Die aktuelle Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts hat hierbei eindeutige Spuren hinterlassen, die die historische Entwicklung der Region exemplarisch verdeutlichen. Die Spurensuche erstreckt sich von den Auswirkungen der Zeit des Nationalsozialismus über die Phase der DDR bis zur heutigen Einbettung der Region in das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern im geeinten Deutschland.

Im 25. Jahr der Deutschen Einheit bietet diese Veranstaltung einen Einblick in die Auswirkungen der deutschen Geschichte auf die politischen und gesellschaftlichen Strukturen der Bundesrepublik Deutschland und die Situation in einer Region in den Neuen Bundesländern. Diese Analyse bezieht auch die Bedeutung der Europäischen Union für die Grenzregion nach Polen mit ein.

Zielgruppe:                               Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                             Intercity Hotel Stralsund, Tribseer Damm 76, 18437 Stralsund

Seminarleitung/Referent:      Carsten Schmidt

Teilnehmerbeitrag:                   350,00 € n im DZ,  450,00 € im EZ

 

    Oktober

                *  09.-13.10.2017 in Brüssel

Integration und Sicherheit im Europa des 21. Jahrhunderts

Seminarziel: Das Seminar soll über die Geschichte Europas im 20. und 21. Jahrhundert informieren. Ausgehend von der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“, dem Ersten Weltkrieg, soll die weitere Entwicklung der Beziehungen zwischen den europäischen Staaten von der Zeit massiver Konfrontation hin zur sich rasant entwickelnden Zusammenarbeit nach dem Zweiten Weltkrieg aufgezeigt werden. In diesem Kontext soll auch über die Anfänge, die Entwicklung und den gegenwärtigen Stand der europäischen Integration sowie über die europäische bzw. internationale Sicherheitspolitik informiert werden. Dabei werden vor allem die Rolle der Europäischen Union und der NATO als Akteure im Bereich der Europa- und internationalen Sicherheitspolitik beleuchtet werden. In diesem Kontext sollen auch Grundlagen der historischen Entwicklung, der Organisation, des Aufbaus und der Arbeitsweise beider Organisation vermittelt werden. Die Veranstaltung steht allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen. Das Seminar wird „vor Ort“ in Brüssel, dem Sitz der zentralen Institutionen von EU und NATO, durchgeführt. Beim Besuch der im Programm ausgewiesenen Einrichtungen werden die Referenten – ausgewiesene Experten, die sich in verschiedenster Funktionen mit Fragen der Europa- und internationalen Sicherheitspolitik beschäftigen – in einem Mix aus Vorträgen, Diskussions- und Fragerunden einen Überblick über die Institutionen der EU und NATO sowie aktuelle und zukünftige Entwicklungen geben. Die Teilnehmenden sollen hierdurch in die Lage versetzt werden, ihre vorhandenen Kenntnisse erweitern und am öffentlichen und fachlichen Diskurs über europa- und sicherheitspolitische Fragen sowie die historischen Hintergründe der Einigung Europas aktiv partizipieren zu können.

Zielgruppe:                               Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                             Best Western County House Hotel, Square des Héros 2-4, 1180 Brüssel

Seminarleitung/Referent:      Carsten Schmidt, Ibbenbühren

Teilnehmerbeitrag:                 300,00 € im Doppelzimmer, 420,00 € im Einzelzimmer

                               

               *  23.-25.10.2017  in  Stralsund, Rügen und Usedom

„27 Jahre Deutsche Einheit - Auf den Spuren deutscher Geschichte in der Küstenregion Mecklenburg-Vorpommern – Eine aktuelle Bestandsaufnahme“

Seminarziel: Die Ostseeküste stellte schon immer einen besonderen politischen, ökonomischen und strategischen Ort dar.

Die aktuelle Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts hat hierbei eindeutige Spuren hinterlassen, die die historische Entwicklung der Region exemplarisch verdeutlichen. Die Spurensuche erstreckt sich von den Auswirkungen der Zeit des Nationalsozialismus über die Phase der DDR bis zur heutigen Einbettung der Region in das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern im geeinten Deutschland.

Im 25. Jahr der Deutschen Einheit bietet diese Veranstaltung einen Einblick in die Auswirkungen der deutschen Geschichte auf die politischen und gesellschaftlichen Strukturen der Bundesrepublik Deutschland und die Situation in einer Region in den Neuen Bundesländern. Diese Analyse bezieht auch die Bedeutung der Europäischen Union für die Grenzregion nach Polen mit ein.

Zielgruppe:                               Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                             Haus Südstrand, Thiessower Str. 18-19, 18586 Göhren

Seminarleitung/Referent:      Michael Simmert, Regionalleiter der asg-Nord

Teilnehmerbeitrag:                 140,00 € pro Person

 

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