Seminare 2017 / 2018

    ©WB Aktualisiert am 08.02.2018

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   Januar 2018

          *   08. - 09.01.2017 in Berlin

Die Zukunft der Sozialsysteme

Seminarziel:  Deutschland ist ein Sozialstaat - so ist es immer wieder in den Medien zu lesen und zu sehen. Allerdings wachsen die Zweifel – die öffentliche Debatte über die Zukunft des Sozialstaats ist vor allem geprägt durch eine Fokussierung auf Gefährdungen und Herausforderungen für die sozialen Sicherungssysteme. Die Folgen des demographischen Wandels, von Migration und Einwanderung, von Globalisierung, einer zunehmenden Ökonomisierung der Sozialen Arbeit sowie vermeintlicher Mängel bei Ausbildung, Entlohnung und Arbeitsbedingungen setzen die sozialen Sicherungssysteme unter Druck und wecken Sorgen hinsichtlich der Zukunft des Sozialstaats.

 

Vor diesem Hintergrund soll das Seminar politische Konzepte der Ausgestaltung des Sozialstaates zur Diskussion stellen und Entscheidungsprozesse der politischen Willensbildung auf der Ebene der Exekutive und Legislative transparent machen. Die gegenwärtige Sozialpolitik soll in den Kontext der geschichtlichen Entwicklung der Sozialgesetzgebung in Deutschland gestellt werden. Davon ausgehend werden die Zukunftsperspektiven des Sozialstaates diskutiert. Welchen Einfluss haben demographische Entwicklungen und die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt auf die Versorgung im Alter? Wie können dem drohenden Pflegenotstand und dem finanziellen Kollaps des Gesundheitswesens begegnet werden? Auf welche Weise können der zunehmende Ökonomisierungsdruck und ethische Verantwortung innerhalb der Sozialen Arbeit in Einklang gebracht werden? Welche Ausbildungskonzepte werden den sich verändernden Anforderungen gerecht und wie können die Beschäftigungsverhältnisse attraktiver und sozialverträglicher ausgestaltet werden? Welche Aufgaben kann der Staat übernehmen und wo ist ehrenamtliches Engagement gefragt? Welche Rolle spielen die Wohlfahrtsverbände in Deutschland und wie wird sich diese zukünftig entwickeln? Wie zukunftsfähig ist das System der Bundesrepublik und wo steht es im Vergleich mit anderen Modellen von Wohlfahrtsstaaten?  

Diese und weitere Fragen sollen im Rahmen von Vorträgen und Gesprächen mit Politikern, Fachleuten und „Praktikern“ in der Bundeshauptstadt Berlin diskutiert werden. Das Seminar soll somit einen Beitrag zu einer öffentlichen Debatte über die Zukunft der Sozialsysteme leisten. Die Teilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden vorhandene Kenntnisse zu erweitern, am öffentlichen und fachlichen Diskus über sozialpolitische Fragen aktiv partizipieren und dabei ihre eigene Position differenziert vertreten zu können. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Angestellte und Selbständige aus den Sozialen Berufen sowie Pädagogen und Studierende, die sich bereits mit dieser Thematik auseinandergesetzt haben. Darüber hinaus steht das Seminar grundsätzlich auch allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen.

Zielgruppe:                                 Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                             Novum City B, Potsdamer Str. 129, 10783 Berlin

Seminarleitung/Referent:      Dr. Kai Dreisbach, Regionalleiter der asg, Köln, Prof. Dr. Volker Großkopf, Köln

Teilnehmerbeitrag:                 € 90 im EZ/ € 72 im DZ/ € 36 ohne Übernachtung

 

   März 2018

          *   19. – 22.03.2018 in München, Nürnberg, Ingolstadt und Dachau

München – bayerische Landeshauptstadt im Schnittpunkt der Geschichte

Seminarziel:  Wenige Orte sind mehr mit der Erinnerung an die Zeit des “Dritten Reiches” verbunden als Nürnberg, die “Stadt der Reichsparteitage”, und München, die “Hauptstadt der Bewegung”. An diesen authentischen Orten soll der Frage nachgegangen werden, was die Faszination der nationalsozialistischen Diktatur ausgemacht hat und es sollen Entwicklungslinien zu deren Verbrechen gezogen werden. Gleichzeitig werden der Umgang mit der eigenen belasteten Vergangenheit und die Herausprägung einer spezifischen deutschen Erinnerungskultur thematisiert werden. Auch dient der Rückblick auf die NS-Diktatur dazu, die Seminarteilnehmer für die Bedeutung der Demokratie für die freie Entfaltung des Einzelnen und für eine friedliche Welt zu sensibilisieren.

An den historischen Orten werden in dem Seminar der Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Prosperität, technologischer Entwicklung und politischer Stabilität diskutiert. In diesem Kontext sollen der Blick auch auf München als bedeutendes Wirtschaftszentrum gerichtet und Bayern Rolle innerhalb des föderalen Systems der Bundesrepublik Deutschland thematisiert werden. Das Seminar eignet sich besonders für Soldaten. Es steht darüber hinaus jedem interessierten Bürger offen.

Zielgruppe:                                 Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                             Ibis Hotel München City, Dachauer Straße 21, 80335 München

Seminarleitung/Referent:      Dr. Kai Dreisbach, Regionalleiter der asg

Teilnehmerbeitrag:                 € 310 bei 30 TN

 

   April 2018

          *   16. – 19.04.2018 in Hamburg

Globalisierung und ihre ökonomischen, technologischen, politischen und gesellschaftlichen Implikationen am Beispiel Hamburgs

Seminarziel:  Das 21. Jahrhundert gilt als das Zeitalter der Globalisierung und damit einer zunehmenden internationalen Verflechtung wirtschaftlicher, politischer, gesellschaftlicher und kultureller Beziehungen. Grundlegende Aspekte der Globalisierung wie die wirtschaftliche Integration und Arbeitsteiligkeit über die Kontinente hinweg, die ständige Verbesserung von Kommunikationswegen und technologischen Entwicklungen sowie der zunehmende Verkehr von Gütern und Menschen haben fundamentale Auswirkungen auf alle Lebensbereiche. Sie betreffen nicht nur Nationalstaaten, sondern machen sich auch auf substaatlicher Ebene bemerkbar. Am Beispiel des maritimen Wirtschaftszentrums und Stadtstaats Hamburg sollen im Verlauf des Seminars verschiedene Aspekte der Entwicklung und Konsequenzen von Globalisierung beleuchtet werden.

 

Dabei werden die Folgen der Globalisierung auf Wirtschaft und Handel, auf die deutsche und internationale Sicherheitspolitik, technologische und gesellschaftliche Entwicklungen sowie die Reaktion politischer und ökonomischer Akteure aus historischer und aktueller Perspektive thematisiert. In diesem Kontext sollen die folgenden Fragenkomplexe diskutiert werden: Welche Auswirkungen hat die zunehmende Verflechtung innerhalb der Weltwirtschaft auf die traditionellen Hamburger Wirtschaftszweige der Hafen- und Werftenindustrie gehabt und welche Maßnahmen sind ergriffen worden, um in einem internationalisierten Wettbewerb bestehen zu können? Wie positioniert sich die Hamburger Wirtschaft in einer zunehmend eng verflochtenen Weltwirtschaft? Welche Maßnahmen sind von politischer Seite im Bereich der Wirtschaftsförderung und der Realisierung eines Strukturwandels ergriffen worden? Was macht den heutigen Technologiestandort Hamburg aus und inwiefern profitiert dieser von der Globalisierung? Welche sicherheitspolitischen Implikationen hat die Globalisierung des Seehandels? Welche Politikkonzepte gibt es, um der wachsenden Geschwindigkeit, Intensität und Komplexität der aktuellen Globalisierung zu begegnen? Diese Fragen sollen im Austausch mit den Referenten, die sich in verschiedenster Funktionen mit Fragen der Globalisierung beschäftigen, diskutiert werden.

Zielgruppe:                                 Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                             Hotel Helgoland, Kieler Strasse 173 – 177, 22525 Hamburg

Seminarleitung/Referent:      Dr. Kai Dreisbach, Regionalleiter der asg

Teilnehmerbeitrag:                 € 345 (bei 20 TN), € 365 (bei 15 TN)

 

   Mai 2018

          *   13. - 17.05.2018 in Hamburg

Globalisierung und ihre ökonomischen, gesellschaftlichen und (sicherheits)politischen Implikationen am Beispiel Hamburgs

Seminarziel:  Das 21. Jahrhundert gilt als das Zeitalter der Globalisierung und damit einer zunehmenden internationalen Verflechtung wirtschaftlicher, politischer, gesellschaftlicher und kultureller Beziehungen. Grundlegende Aspekte der Globalisierung wie die wirtschaftliche Integration und Arbeitsteiligkeit über die Kontinente hinweg, die ständige Verbesserung von Kommunikationswegen und technologischen Entwicklungen sowie der zunehmende Verkehr von Gütern und Menschen haben fundamentale Auswirkungen auf alle Lebensbereiche. Sie betreffen nicht nur Nationalstaaten, sondern machen sich auch auf substaatlicher Ebene bemerkbar. Am Beispiel des maritimen Wirtschaftszentrums und Stadtstaats Hamburg sollen im Verlauf des Seminars verschiedene Aspekte der Entwicklung und Konsequenzen von Globalisierung beleuchtet werden.

Dabei werden die Folgen der Globalisierung auf Wirtschaft und Handel, auf die deutsche und internationale Sicherheitspolitik, technologische und gesellschaftliche Entwicklungen sowie die Reaktion politischer und ökonomischer Akteure aus historischer und aktueller Perspektive thematisiert. In diesem Kontext sollen die folgenden Fragenkomplexe diskutiert werden: Welche Auswirkungen hat die zunehmende Verflechtung innerhalb der Weltwirtschaft auf die traditionellen Hamburger Wirtschaftszweige der Hafen- und Werftenindustrie gehabt und welche Maßnahmen sind ergriffen worden, um in einem internationalisierten Wettbewerb bestehen zu können? Wie positioniert sich die Hamburger Wirtschaft in einer zunehmend eng verflochtenen Weltwirtschaft? Welche Maßnahmen sind von politischer Seite im Bereich der Wirtschaftsförderung und der Realisierung eines Strukturwandels ergriffen worden? Was macht den heutigen Technologiestandort Hamburg aus und inwiefern profitiert dieser von der Globalisierung? Welche sicherheitspolitischen Implikationen hat die Globalisierung des Seehandels? Welche Politikkonzepte gibt es, um der wachsenden Geschwindigkeit, Intensität und Komplexität der aktuellen Globalisierung zu begegnen? Diese Fragen sollen im Austausch mit den Referenten, die sich in verschiedenster Funktionen mit Fragen der Globalisierung beschäftigen, diskutiert werden.

Die Veranstaltung richtet sich an politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen, denen beim Besuch der im Programm ausgewiesenen Einrichtungen ein Überblick über die ökonomischen, politischen und gesellschaftlichen Realitäten im Hamburg und Deutschland des 21. Jahrhunderts vermittelt werden soll. Die Teilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, ihre vorhandenen Kenntnisse zu erweitern, am Diskurs über verschiedene Aspekte der Globalisierung und ihrer Folgen aktiv partizipieren und dabei ihre eigene Position differenziert vertreten zu können.

Zielgruppe:                                 Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                             Hotel Fürst Bismarck, Kirchenallee 49, 20099 Hamburg

Seminarleitung/Referent:      Dr. Kai Dreisbach, Bundesvorsitzender der asg, Hptm. Michael Kiefer, Jugendoffizier Aachen

Teilnehmerbeitrag:                 380,- im DZ / 480,- im EZ

 

   Juni 2018

          *   04. - 07.06.2018 in Hamburg

Globalisierung und ihre ökonomischen, technologischen, politischen und gesellschaftlichen Implikationen am Beispiel Hamburgs

Seminarziel:  Das 21. Jahrhundert gilt als das Zeitalter der Globalisierung und damit einer zunehmenden internationalen Verflechtung wirtschaftlicher, politischer, gesellschaftlicher und kultureller Beziehungen. Grundlegende Aspekte der Globalisierung wie die wirtschaftliche Integration und Arbeitsteiligkeit über die Kontinente hinweg, die ständige Verbesserung von Kommunikationswegen und technologischen Entwicklungen sowie der zunehmende Verkehr von Gütern und Menschen haben fundamentale Auswirkungen auf alle Lebensbereiche. Sie betreffen nicht nur Nationalstaaten, sondern machen sich auch auf substaatlicher Ebene bemerkbar. Am Beispiel des maritimen Wirtschaftszentrums und Stadtstaats Hamburg sollen im Verlauf des Seminars verschiedene Aspekte der Entwicklung und Konsequenzen von Globalisierung beleuchtet werden.

 

Dabei werden die Folgen der Globalisierung auf Wirtschaft und Handel, auf die deutsche und internationale Sicherheitspolitik, technologische und gesellschaftliche Entwicklungen sowie die Reaktion politischer und ökonomischer Akteure aus historischer und aktueller Perspektive thematisiert. In diesem Kontext sollen die folgenden Fragenkomplexe diskutiert werden: Welche Auswirkungen hat die zunehmende Verflechtung innerhalb der Weltwirtschaft auf die traditionellen Hamburger Wirtschaftszweige der Hafen- und Werftenindustrie gehabt und welche Maßnahmen sind ergriffen worden, um in einem internationalisierten Wettbewerb bestehen zu können? Wie positioniert sich die Hamburger Wirtschaft in einer zunehmend eng verflochtenen Weltwirtschaft? Welche Maßnahmen sind von politischer Seite im Bereich der Wirtschaftsförderung und der Realisierung eines Strukturwandels ergriffen worden? Was macht den heutigen Technologiestandort Hamburg aus und inwiefern profitiert dieser von der Globalisierung? Welche sicherheitspolitischen Implikationen hat die Globalisierung des Seehandels? Welche Politikkonzepte gibt es, um der wachsenden Geschwindigkeit, Intensität und Komplexität der aktuellen Globalisierung zu begegnen? Diese Fragen sollen im Austausch mit den Referenten, die sich in verschiedenster Funktionen mit Fragen der Globalisierung beschäftigen, diskutiert werden.

Zielgruppe:                                 Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                             Hotel Helgoland, Kieler Strasse 173 – 177, 22525 Hamburg

Seminarleitung/Referent:      Dr. Kai Dreisbach, Regionalleiter der asg

Teilnehmerbeitrag:                 € 340

          *   27. - 29.06.2018 in Leipzig

Auf den Spuren der friedlichen Revolution

Seminarziel:  Mit den aus den wöchentlichen Friedensgebeten entstandenen Montagsdemonstrationen mit bis zu zweihunderttausend Teilnehmern wurde Leipzig im Herbst 1989 zum Ausgangspunkt und „Motor“ der friedlichen Revolution in der DDR. Das gewaltlose Aufbegehren ergriff von Leipzig aus die gesamte DDR und bewirkte innerhalb weniger Wochen eine demokratische Bewegung, die in der Einheit Deutschlands mündete.

 

Weshalb nahm die Bewegung in Leipzig ihren Ausgang? Was veranlasste die Menschen dazu, in Massen auf die Straße zu gehen? Welche Rolle haben die Probleme des Alltags dabei gespielt, wie mangelnde Versorgung, Umweltzerstörung, marode Betriebe und die zerfallende Stadt? Wie hat sich die Stadt in den 23 Jahren seit der friedlichen Revolution entwickelt?

 

Akteure der Bürgerbewegung der DDR und Historiker werden, ausgehend von den historischen Ereignissen, diskutieren, in welchem Maße die damaligen Hoffnungen erfüllt worden sind, und was für die Herstellung der inneren Einheit noch zu tun bleibt.

Zielgruppe:                                 Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                             Best Western Hotel Leipzig City, Kurt-Schumacher-Straße 3, 04105 Leipzig

Seminarleitung/Referent:      Stefan Glau, Lübeck

Teilnehmerbeitrag:                 DZ: € 160 bei 26 TN/ € 150 bei 36 TN, EZ: € 210 bei 26 TN/ € 200 bei 36 TN

 

   September 2018

          *   10. – 13.09.2018 in München, Nürnberg, Ingolstadt und Dachau

München – bayerische Landeshauptstadt im Schnittpunkt der Geschichte

Seminarziel:  Wenige Orte sind mehr mit der Erinnerung an die Zeit des “Dritten Reiches” verbunden als Nürnberg, die “Stadt der Reichsparteitage”, und München, die “Hauptstadt der Bewegung”. An diesen authentischen Orten soll der Frage nachgegangen werden, was die Faszination der nationalsozialistischen Diktatur ausgemacht hat und es sollen Entwicklungslinien zu deren Verbrechen gezogen werden. Gleichzeitig werden der Umgang mit der eigenen belasteten Vergangenheit und die Herausprägung einer spezifischen deutschen Erinnerungskultur thematisiert werden. Auch dient der Rückblick auf die NS-Diktatur dazu, die Seminarteilnehmer für die Bedeutung der Demokratie für die freie Entfaltung des Einzelnen und für eine friedliche Welt zu sensibilisieren.

 

An den historischen Orten werden in dem Seminar der Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Prosperität, technologischer Entwicklung und politischer Stabilität diskutiert. In diesem Kontext sollen der Blick auch auf München als bedeutendes Wirtschaftszentrum gerichtet und Bayern Rolle innerhalb des föderalen Systems der Bundesrepublik Deutschland thematisiert werden. Das Seminar eignet sich besonders für Soldaten. Es steht darüber hinaus jedem interessierten Bürger offen.

Zielgruppe:                                 Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                             Ibis Hotel München City, Dachauer Straße 21, 80335 München

Seminarleitung/Referent:      Dr. Kai Dreisbach, Regionalleiter der asg

Teilnehmerbeitrag:                 € 310 bei 30 TN (bei 12 DZ & 6 EZ), € 325 bei 20 TN (bei 7 DZ & 6 EZ)

          *   18. – 20.09.2018 in Verdun, Vauquois und Saint-Mihiel

Die deutsch-französischen Beziehungen im Spiegel der Geschichte des 20. Jahrhunderts

Seminarziel:  Die Schlacht von Verdun gilt als eine der bedeutendsten und verlustreichsten Schlachten des Ersten Weltkriegs. In dieser ersten Materialschlacht der Geschichte ließen hunderttausende französische und deutsche Soldaten ihr Leben, ohne dass es eine der beiden Seiten gelang, eine nennenswerte Verschiebung des Frontverlaufs zu erreichen. Bis heute gilt Verdun daher als Synonym für die Sinnlosigkeit des Krieges schlechthin. Auf französischer Seite wurde Verdun zu einem nationalen Mythos des erfolgreichen Abwehrkampfs gegen die deutschen Aggressoren. In Deutschland hingegen war der „Mythos Verdun“ negativ aufgeladen – als Verrat an den Soldaten, die für ein fragwürdiges Ziel in den Tot getrieben wurden.

 

Ziel des Seminars wird es sein, die Hintergründe, Abläufe und das Grauen der Schlacht um Verdun vor Ort aufzuzeigen und nachvollziehbar zu machen. Darüber hinaus soll das Geschehen um Verdun in den weiteren Kontext des von den Franzosen nicht ohne Grund bis heute als „Grande Guerre“ bezeichneten Ersten Weltkriegs eingeordnet werden. Thematisiert werden dabei auch dessen Ursachen sowie die Folgen dieses von vielen Historikern als „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ bezeichneten Krieges auf die deutsch-französischen Beziehungen und die weitere Geschichte des letzten Jahrhunderts. Schließlich wird auch die heutige Bedeutung Verduns als Symbol für Frieden und Aussöhnung Gegenstand des Seminars sein.

 

Die Veranstaltung steht grundsätzlich allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen. Allerdings liegt der Fokus auf der Zielgruppe der Soldaten, die sich intensiver mit Fragen von Krieg und Frieden sowie der konfliktreichen europäischen Geschichte beschäftigen wollen. Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, aktiv am öffentlichen Diskurs über Fragen europäischer Geschichte und heutiger demokratischer Verantwortung zu partizipieren, dabei ihre eigene Position differenziert zu vertreten und somit im Sinne des „Staatsbürgers in Uniform“ einen Beitrag zur fortwährenden gesellschaftlichen Unterstützung für eine friedliche und dem Gedanken des Miteinanders verpflichtete europäische Ordnung zu leisten.

Zielgruppe:                                 Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                             B&B Hotel Verdun, 48 Avenue de Metz, F - 55100 Verdun

Seminarleitung/Referent:      Dr. Kai Dreisbach, Regionalleiter der asg

Teilnehmerbeitrag:                 € 275 bei 30 TN, € 280 bei 25 TN

 

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