Seminare 2017 / 2018

    ©WB Aktualisiert am 08.12.2017

Sie können an unseren Seminaren nach Anmeldung teilnehmen.

Für die Anmeldung benutzen Sie bitte unser Formular

   

      Januar

         *   11. - 12.01.2017 in Berlin

Das soziale System Deutschlands in Verfassung und Gesetzgebung

Seminarziel:   Deutschland ist ein Sozialstaat - so ist es immer wieder in den Medien zu lesen und zu sehen. Was aber heißt dies eigentlich? Wo liegen die gesetzmäßigen Grundlagen dafür? Wie werden die Gesetze zur Ausgestaltung dieses Begriffes gemacht? Wer entscheidet bzw. hat Anteil am Entscheidungsprozess? Dies sind die Kernfragen, die im Seminar beantwortet werden sollen.

 

Das Seminar soll politische Konzepte der Ausgestaltung des Sozialstaates zur Diskussion stellen sowie Entscheidungsprozesse der politischen Willensbildung und auf der Ebene der Exekutive transparent machen. Die gegenwärtige Sozialpolitik soll in den Kontext der geschichtlichen Entwicklung der Sozialgesetzgebung in Deutschland gestellt werden. Davon ausgehend wird die Perspektive des Sozialstaates diskutiert. Welchen Einfluss haben demographische Entwicklungen und die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt auf die Versorgung im Alter? Welche Aufgaben kann der Staat übernehmen und wo ist ehrenamtliches Engagement gefragt? Herausgearbeitet werden soll die Rolle der Wohlfahrtsverbände in Deutschland. Das System der Bundesrepublik wird mit anderen Modellen von Wohlfahrtsstaaten verglichen. Das Seminar soll Impulse für eine öffentliche Debatte der Zukunft der Sozialsysteme vermitteln. 

Zielgruppe:                                      Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                                   Novum City B, Potsdamer Str. 129, 10783 Berlin

Seminarleitung/Referent:           Dr. Kai Dreisbach, Regionalleiter der asg, Köln, 

                                                     Dr. Michael Rudloff, ktms, Leipzig

Teilnehmerbeitrag:                      € 65 im DZ,  € 82 im EZ

 

      März

         *   06. - 08.03.2017 in Brüssel, Ypern

Integration und Sicherheit im Europa des 21. Jahrhunderts

Seminarziel:   Das Seminar soll über die Geschichte Europas im 20. und 21. Jahrhundert informieren. Ausgehend von der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“, dem Ersten Weltkrieg, soll die weitere Entwicklung der Beziehungen zwischen den europäischen Staaten von der Zeit massiver Konfrontation hin zur sich rasant entwickelnden Zusammenarbeit nach dem Zweiten Weltkrieg aufgezeigt werden. Dabei soll auch über die Anfänge, die Entwicklung und den gegenwärtigen Stand der europäischen Integration sowie über die europäische bzw. internationale Sicherheitspolitik informiert werden. Dabei werden vor allem die Rolle der Europäischen Union und der NATO als Akteure im Bereich der Europa- und internationalen Sicherheitspolitik beleuchtet werden. In diesem Kontext sollen auch Grundlagen der historischen Entwicklung, der Organisation, des Aufbaus und der Arbeitsweise beider Organisation vermittelt werden.

Die Veranstaltung steht allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen. Das Seminar wird „vor Ort“ in Brüssel, dem Sitz der zentralen Institutionen von EU und NATO, durchgeführt. Beim Besuch der im Programm ausgewiesenen Einrichtungen werden die Referenten – ausgewiesene Experten, die sich in verschiedenster Funktionen mit Fragen der Europa- und internationalen Sicherheitspolitik beschäftigen – in einem Mix aus Vorträgen, Diskussions- und Fragerunden einen Überblick über die Institutionen der EU und NATO sowie aktuelle und zukünftige Entwicklungen geben. Die Teilnehmenden sollen hierdurch in die Lage versetzt werden, ihre vorhandenen Kenntnisse erweitern und am öffentlichen und fachlichen Diskurs über europa- und sicherheitspolitische Fragen sowie die historischen Hintergründe der Einigung Europas aktiv partizipieren zu können.

Zielgruppe:                                      Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                                Best Western County House Hotel, Square des Héros 2-4, 1180 Brüssel (Uccle)

Seminarleitung/Referent:           Dr. Kai Dreisbach, Regionalleiter der asg, Köln

Teilnehmerbeitrag:                      € 270

 

   April

         *   24. - 27.04.2017 in Aachen, Eben-Emael, Hürtgenwald und Vogelsang

Der Zweite Weltkrieg in Ostbelgien und im Westen Deutschlands

Seminarziel:   Das Seminar thematisiert – 62 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs – schwerpunkt-mäßig einen zentralen Aspekt dieser weltpolitischen Katastrophe. Unterstützt von wissenschaftlichen Experten soll in einem Mix aus Vorträgen, Diskussionsrunden und Führungen an historisch bedeutsamen Orten ein tiefergehender Überblick über die Endphase des Zweiten Weltkriegs an der „Westfront“, den Vormarsch der Alliierten Richtung Deutschland nach der Landung in der Normandie und den sich abzeichnenden Zusammenbruch des NS-Regimes vermittelt werden. In diesen Kontext eingebettet wird die Auseinandersetzung sowohl mit den Strukturen und der Ideologie des NS-Staates als auch mit den Konsequenzen der Befreiung Deutschlands durch die vorrückenden westlichen Alliierten. Der Rückblick auf die NS-Diktatur sowie auf die Geschehnisse in den letzten Kriegsmonaten soll die Seminarteilnehmer dabei exemplarisch für die Bedeutung der Demokratie für die freie Entfaltung des Einzelnen und für eine friedliche Welt sensibilisieren. 

Die Veranstaltung steht grundsätzlich allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen. Allerdings richtet sie sich primär an Soldaten der Bundeswehr, denen deren Aufgaben und Bedeutung als Parlamentsarmee in einem demokratischen Deutschland im Gegensatz zur Funktion der Wehrmacht als Stützpfeiler eines diktatorischen Systems verdeutlicht werden soll. Die Teilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, ihre vorhandenen Kenntnisse erweitern, am Diskurs über Fragen deutscher Geschichte und heutiger demokratischer Verantwortung gemäß dem Leitbild des Bürgers in Uniform aktiv partizipieren und dabei ihre eigene Position differenziert vertreten zu können.

Zielgruppe:                                   Soldaten und politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                                   Best Western Regence, Peterstraße 71, 52062 Aachen

Seminarleitung/Referent:           Dr. Kai Dreisbach, Regionalleiter der asg, Köln

Teilnehmerbeitrag:                      € 300

1.  

              *   24. – 26.04.2017 in Dresden

Einigkeit in Freiheit. 27 Jahre nach dem Fall der Mauer – Rückblick und Bilanz

Seminarziel:   Die neuen Bundesländer brachten in das vereinigte Deutschland ein reiches historisches Erbe ein. Die friedliche Revolution, die 1989 von Sachsen aus die gesamte DDR erfasste, bildete die Voraussetzung für die Wiedervereinigung. Der politische Umbruch in der ehemaligen DDR und das Aufgehen der neuen Bundesländer in der Bundesrepublik Deutschland erzwangen einen bis heute nicht abgeschlossenen Strukturwandel. Das Seminar soll über die Ursachen und Folgen der deutschen Teilung vor allem für die Menschen in der DDR, die wirtschaftliche, soziale und politische Entwicklung der neuen Länder seit der „Wiedervereinigung“ und den Stand der inneren Einheit Deutschlands informieren. Unterstützt von Historikern, Zeitzeugen und politischen Referenten soll in einem Mix aus Vorträgen, Diskussionsrunden und Führungen ein Überblick über den Umgang mit dem Erbe der DDR, Konzepte zur politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung seit 1989/90 und die Bedeutung funktionierender demokratischer Strukturen für die Gestaltung der inneren Einheit Deutschlands vermittelt werden. In diesem Kontext soll auch das sich wandelnde Verständnis von Krieg und Militärgeschichte als Merkmal eines neuen politischen und gesellschaftlichen Selbstverständnisses des wiedervereinigten Deutschlands thematisiert werden, was sich besonders eindrücklich im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden manifestieren lässt.

Die Veranstaltung richtet sie sich primär an Soldaten, denen die Ursachen und Folgen der deutschen Teilung, die Schwierigkeiten der Herstellung der inneren Einheit Deutschlands sowie die Bedeutung der Demokratie für die freie Entfaltung des Einzelnen und für eine friedliche Welt verdeutlicht werden soll. Die Teilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, ihre vorhandenen Kenntnisse erweitern, am Diskurs über Fragen deutscher Geschichte und heutiger demokratischer Verantwortung gemäß dem Leitbild des Bürgers in Uniform aktiv partizipieren und dabei ihre eigene Position differenziert vertreten zu können. Darüber hinaus steht die Teilnahme an dem Seminar grundsätzlich auch allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen

Zielgruppe:                                   Soldaten und politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                                   Park Inn by Radisson Dresden, Melanchthonstraße 2, 01099 Dresden

Seminarleitung/Referent:           Ilka Petermann, Regionalleiterin der asg, Dresden

Teilnehmerbeitrag:                      € 180

  

   Mai

         *   15.-18.05.2017 in Saarlouis, Straßburg, Verdun, Völklingen und Schengen

Die deutsch-französischen Beziehungen im Spiegel der Geschichte des 20. Jahrhunderts

Seminarziel:  Das Seminar soll über die Geschichte Europas mit einem Fokus auf den deutsch-französischen Beziehungen im 20. Jahrhundert informieren. Ausgehend von der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, dem in Frankreich nicht ohne Grund bis heute als „Grande Guerre“ bezeichneten Ersten Weltkrieg soll die Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen von der Zeit massiver Konfrontation hin zu einer als Motor der europäischen Integration fungierenden Zusammenarbeit nach dem Zweiten Weltkrieg aufgezeigt werden. Das Seminar wird „vor Ort“ durchgeführt. Beim Besuch der im Programm ausgewiesenen Einrichtungen und authentischen Orte werden die Referenten in einem Mix aus Vorträgen, Führungen, Diskussions- und Fragerunden einen Überblick über Ursachen, Verlauf und Folgen des Ersten Weltkriegs geben sowie die weitere Entwicklung bis hin zum Aufstieg der Nationalsozialisten, dem Zweiten Weltkrieg sowie der Niederlage Deutschlands und deren Folgen für die Neuordnung Europas nach 1945 thematisieren. Darüber hinaus werden die Teilnehmer sich mit Traditionslinien europäischer Demokratie- und Wirtschaftsgeschichte auseinander setzen. Die Veranstaltung steht grundsätzlich allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen. Allerdings liegt der Fokus auf der Zielgruppe der Soldaten, die sich intensiver mit Fragen von Krieg und Frieden sowie der konfliktreichen europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts beschäftigen sollen. Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, aktiv am öffentlichen Diskurs über Fragen europäischer Geschichte und heutiger demokratischer Verantwortung zu partizipieren, dabei ihre eigene Position differenziert zu vertreten und somit im Sinne des „Staatsbürgers in Uniform“ einen Beitrag zur fortwährenden gesellschaftlichen Unterstützung für eine friedliche und dem Gedanken des Miteinanders verpflichtete europäische Ordnung zu leisten.

Zielgruppe:                                    Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                            Graf Werder Kaserne, Wallerfanger Straße 41, 66740 Saarlouis

Seminarleitung/Referent:           Carsten Schmidt, Rheine, Stabsfeldwebel a.D.

Teilnehmerbeitrag:                  € 100,-

         *   21. - 24. Mai 2017 Brüssel und Brunsum

„Quo vadis Europa – Schicksalsjahr 2017“

Seminarziel: Europa: die Insel der Glückseligkeit?

England verlässt die europäische Union, welche Auswirkung hat der „Brexit“ gesellschaftlich, wirtschaftlich und sicherheitspolitisch?

 

Im Osten die völkerrechtswidrige Annexion der Krim im Jahr 2014 – es  begann ein hybrider Krieg, geprägt von unmittelbarem und undurchsichtigem militärischem Engagement in Form von Separatisten in der Ostukraine. Medienberichten im Februar 2016 zufolge, lasse die Bundesregierung nun prüfen, ob russische Propaganda gezielt eingesetzt wird, um die politische Debatte in Deutschland zu beeinflussen (keine offizielle Bestätigung). Auch die NATO nimmt Russland wieder verstärkt als Aggressor wahr und beschließt eine deutliche Verstärkung der Truppenpräsenz in Osteuropa.

An den südlichen Außengrenzen Europas strömen im Durchschnitt seit Jahresbeginn 1740 Flüchtlinge pro Tag in das von der Eurokrise gebeutelte Griechenland. Das Flüchtlingsdilemma stellt die europäische Union vor ihre bislang stärkste Zerreißprobe. 

Der aus Südbaden stammende UN-Sonderbeauftragte für Libyen, Martin Kobler, versucht derzeit den libyschen Friedensprozess voranzubringen, um weitere Fluchtursachen sowie den Vormarsch des sog. „islamischen Staates“ an unserer südöstlichen Peripherie einzudämmen.

Spätestens seit den Anschlägen von Paris, Brüssel und Berlin   ist klar geworden, dass Europa als Insel der Glückseligkeit nicht mehr existiert.  „Die Welt ist aus den Fugen geraten“.

Diesen und weiteren Herausforderungen muss sich die Bundesrepublik Deutschland zusammen mit seinen zahlreichen Verbündeten und Partnern stellen und Lösungsstrategien erarbeiten. Mit diesem Seminar soll genau hier angesetzt werden, um den Teilnehmenden an ausgewählten Institutionen in Brüssel und Brunssum einen Einblick in die sicherheitspolitischen Herausforderungen im 21. Jahrhundert zu ermöglichen. Darüber hinaus werden Themenfelder beleuchtet, die aufgrund der Omnipräsenz des Bürgerkriegs in Syrien und dessen Begleiterscheinungen kaum wahrgenommen werden. Die Arbeitsgemeinschaft Staat und Gesellschaft e. V. zusammen mit dem Jugendoffizier Ulm bieten Sicherheitspolitik „zum Anfassen“, mit dem Ziel, sich an der sicherheitspolitischen Debatte beteiligen zu können.

Zielgruppe:                                    Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                             Best Western County House Hotel, Square des Héros 2-4, 1180 Brüssel

Seminarleitung/Referent:          Helga Mauser, Arbeitsgemeinschaft Staat u. Gesellschaft,

                                                     Hauptmann Daniel Langlois, Jugendoffizier Ulm

Teilnehmerbeitrag:                  190 € im DZ, EZ-Zuschlag 100 €

 

   Juni

         *   29.05. - 01.06.2017 in Bremen, Bremerhaven und Hamburg

Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit im 21. Jahrhundert

Seminarziel:  Bremen und Bremerhaven galten lange als eines der strukturschwächsten Regionen Deutschlands. Einstmals geprägt durch ihre Überseehäfen und ihre Funktion als Handels- und Schiffsbauzentren durchliefen sie in den letzten Jahrzehnten eine Phase des wirtschaftlichen Niedergangs. Ein von der Politik durch gezielte Wirtschaftsförderung betriebener Strukturwandel zeigt erste Erfolge, so dass Bremen und Bremerhaven inzwischen als vielversprechende, der Nachhaltigkeit verpflichtete Technologie- und Wissenschaftsstandorte mit Fokus auf Luft- und Raumfahrttechnik, alternativer Energiewirtschaft sowie Klimaforschung gelten. 

 

Ziel des Seminars soll es sein, die Folgen und Ergebnisse dieses Strukturwandels nachzuvollziehen. Die Teilnehmer erhalten einen Einblick in die Wirtschaftsgeschichte Bremens und Bremerhavens, setzen sich mit ökonomischen und politischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte auseinander und gewinnen mit Hilfe ausgewählter Fallbeispiele ein Verständnis für den gegenwärtigen Stand sowie die Zukunft der Region Bremen als Hochtechnologie-, Wissenschafts- und auch Wirtschaftsstandort. Der Fokus liegt hierbei auf den Bereichen Klima, Energie und weltwirtschaftlicher Verflechtung – mit dem Ziel, vor dem Hintergrund der Entwicklungen in den Seminarorten die Zukunftsfähigkeit Deutschlands im sich in immer rasanteren Tempo verändernden 21. Jahrhundert zu analysieren.

 

Die Veranstaltung richtet sich an politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen, denen beim Besuch der im Programm ausgewiesenen Einrichtungen am Bespiel Bremens und Bremerhavens ein Überblick über die ökonomischen, umweltpolitischen und technologischen Realitäten und Perspektiven im Deutschland des 21. Jahrhunderts vermittelt werden soll. Die Teilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, ihre vorhandenen Kenntnisse zu erweitern, am Diskurs über verschiedene Aspekte des Themenbereichs Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit aktiv partizipieren und dabei ihre eigene Position differenziert vertreten zu können.

Zielgruppe:                                   Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                            Star Inn Hotel Premium Bremen, Bahnhofsplatz 5-7, 28195 Bremen

Seminarleitung/Referent:           Dr. Kai Dreisbach, Regionalleiter der asg, Köln

Teilnehmerbeitrag:                      € 390

          *   20. – 22.06.2017 in Straßburg und Neustadt/Weinstr.

Kooperation und Integration im Europa des 21. Jahrhunderts

Seminarziel:  Das Seminar soll über die Anfänge, Entwicklung und den gegenwärtigen Stand der europäischen Integration sowie über europäische Sicherheitspolitik informieren. Beim Besuch der im Programm ausgewiesenen Einrichtungen und authentischen Orte werden die Referenten in einem Mix aus Vorträgen, Führungen, Diskussions- und Fragerunden einen Überblick über aktuelle Fragen europäischer Politik geben. Im Fokus der Betrachtung sollen hierbei die Zukunft der EU nach dem Brexit und angesichts nationalistischer Strömungen in vielen Mitgliedsstaaten sowie die Perspektiven und mögliche Ausrichtung zukünftiger europäischer Sicherheitspolitik im Rahmen eines sich rasant verändernden internationalen Umfelds stehen. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmer auch einen tieferen Einblick in die Arbeits- und Funktionsweise der europäischen Institutionen.

Die Veranstaltung richtet sich primär an Soldaten, die sich allein schon berufsbedingt bereits intensiver mit Fragen der internationalen Sicherheitspolitik auseinander gesetzt haben und ihre Kenntnisse über die immer wichtiger werdenden Prozesse und Ergebnisse europäischer Politik und Integration erweitern möchten, um somit im Sinne des „Staatsbürgers in Uniform“ einen Beitrag zur fortwährenden gesellschaftlichen Unterstützung für eine friedliche und dem Gedanken des Miteinanders verpflichtete europäische Ordnung zu leisten. Darüber hinaus steht das Seminar bei Interesse grundsätzlich auch allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen.

Zielgruppe:                                    Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                            Résidence lagrange City, 5C Bd Du Président Wilson, 67000 Strasbourg

Seminarleitung/Referent:            Michael Simmert, Regionalleiter der asg, Duderstadt

Teilnehmerbeitrag:                      € 290

         *   27. - 29.06.2017 in Leipzig

Auf den Spuren der friedlichen Revolution

Seminarziel:  Mit den aus den wöchentlichen Friedensgebeten entstandenen Montagsdemonstrationen mit bis zu zweihunderttausend Teilnehmern wurde Leipzig im Herbst 1989 zum Ausgangspunkt und „Motor“ der friedlichen Revolution in der DDR. Das gewaltlose Aufbegehren ergriff von Leipzig aus die gesamte DDR und bewirkte innerhalb weniger Wochen eine demokratische Bewegung, die in der Einheit Deutschlands mündete.

Weshalb nahm die Bewegung in Leipzig ihren Ausgang? Was veranlaßte die Menschen dazu, in Massen auf die Straße zu gehen? Welche Rolle haben die Probleme des Alltags dabei gespielt, wie mangelnde Versorgung, Umweltzerstörung, marode Betriebe und die zerfallende Stadt? Wie hat sich die Stadt in den 23 Jahren seit der friedlichen Revolution entwickelt?

Akteure der Bürgerbewegung der DDR und Historiker werden ausgehend von denn die historischen Ereignissen diskutieren, in welchem Maße die damaligen Hoffnungen erfüllt worden sind, und was für die Herstellung der inneren Einheit noch zu tun bleibt.

Zielgruppe:                                    Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                           Balance Hotel Leipzig Alte Messe Breslauer Str. 33 04299 Leipzig

Seminarleitung/Referent:            Sabrina Caspary, Hildesheim

Teilnehmerbeitrag:                    € 140 im DZ/ € 180 im EZ

 

   Juli

        *   08. - 12. Juli 2017 in Berlin  

 Die Hauptstadt im Wandel der Zeit

- von der Diktatur zur vernetzten Sicherheit -

Seminarziel:  Das Seminar gliedert sich in mehrere Themenbereiche.

Erster Schwerpunkt des Seminars ist das Thema „Der Übergang vom Unrechtsstaat zum Rechtsstaat – der Mauerfall vor 26 Jahren“.    Den Teilnehmern soll innerhalb dieses Themenkomplexes ermöglicht werden, die Lebensumstände der Bevölkerung in der               DDR, die Organisation und Methoden der Staatsführung innerhalb der DDR und die Methoden der BRD zur Informationsgewinnung  an historisch authentischen Orten (Stasiuntersuchungsgefängnis Hohenschönhausen) und durch Zeitzeugengespräche nachzuvollziehen. 

Im zweiten Schwerpunkt wird es den Teilnehmern ermöglicht einen Einblick in ausgewählte Aspekte der deutschen Außen- u. Sicherheitspolitik zu bekommen. Auch hier kommen die Teilnehmer mit Akteuren der Außen- u. Sicherheitspolitik ins Gespräch (Besuch im BMVg, Auswärtiges Amt).

Das Seminar soll vertiefende Kenntnisse über die Zeit der Ein-Parteiendiktatur in der DDR und der friedlichen Revolution von 1989 vermitteln. Die Teilnehmer sollen den Weg zum „Mauerfall“ und die Gründe für Scheitern und Zerfall des Systems nachvollziehen. Im Bereich Außen- u. Sicherheitspolitik sollen aktuelle Entwicklungen (z.B. Terrorismus, Auslandseinsätze ) aufgezeigt werden.

 

Des Weiteren sollen die Teilnehmer in die Lage versetzt werden, vorhandene Kenntnisse zu erweitern, am öffentlichen und fachlichen  Diskurs über Fragen europäischer und internationaler Politik aktiv zu partizipieren und dabei ihre eigene Position differenziert vertreten zu können.

Die Veranstaltung richtet sich an junge Erwachsene, die sich (z.B. im Rahmen ihres Studiums) bereits intensiver mit der Thematik befasst haben, somit über ein solides Hintergrundwissen zu Fragen der Seminar-Thematik verfügen und zukünftig in diesem Bereich eine Multiplikatoren-Funktion übernehmen werden. Darüber hinaus steht das Seminar bei Interesse grundsätzlich auch allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen.

Zielgruppe:                                    Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                               Hotel Best Western, Neue Grünstrasse 28, 10179 Berlin

Seminarleitung/Referent:        Hauptmann Patrick Hehmann , Jugendoffizier Karlsruhe

                                                  Helga Mauser, Arbeitsgemeinschaft Staat u. Gesellschaft

Teilnehmerbeitrag:                      240,-  €  im Doppelzimmer, EZ-Zuschlag 150,- €

        *   09. – 12.07.2017 in Dresden

Einigkeit in Freiheit. 28 Jahre nach dem Fall der Mauer – Rückblick und Bilanz

Seminarziel:  Die neuen Bundesländer brachten in das vereinigte Deutschland ein reiches historisches Erbe ein. Die friedliche Revolution, die 1989 von Sachsen aus die gesamte DDR erfasste, bildete die Voraussetzung für die Wiedervereinigung. Der politische Umbruch in der ehemaligen DDR und das Aufgehen der neuen Bundesländer in der Bundesrepublik Deutschland erzwangen einen bis heute nicht abgeschlossenen Strukturwandel. Das Seminar soll über die Ursachen und Folgen der deutschen Teilung vor allem für die Menschen in der DDR, die wirtschaftliche, soziale und politische Entwicklung der neuen Länder seit der „Wiedervereinigung“ und den Stand der inneren Einheit Deutschlands informieren. Unterstützt von Historikern, Zeitzeugen und politischen Referenten soll in einem Mix aus Vorträgen, Diskussionsrunden und Führungen ein Überblick über den Umgang mit dem Erbe der DDR, Konzepte zur politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung seit 1989/90 und die Bedeutung funktionierender demokratischer Strukturen für die Gestaltung der inneren Einheit Deutschlands vermittelt werden. In diesem Kontext soll auch das sich wandelnde Verständnis von Krieg und Militärgeschichte als Merkmal eines neuen politischen und gesellschaftlichen Selbstverständnisses des wiedervereinigten Deutschlands thematisiert werden, was sich besonders eindrücklich im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden manifestieren lässt.

Die Veranstaltung richtet sie sich primär an Soldaten, denen die Ursachen und Folgen der deutschen Teilung, die Schwierigkeiten der Herstellung der inneren Einheit Deutschlands sowie die Bedeutung der Demokratie für die freie Entfaltung des Einzelnen und für eine friedliche Welt verdeutlicht werden soll. Die Teilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, ihre vorhandenen Kenntnisse erweitern, am Diskurs über Fragen deutscher Geschichte und heutiger demokratischer Verantwortung gemäß dem Leitbild des Bürgers in Uniform aktiv partizipieren und dabei ihre eigene Position differenziert vertreten

Zielgruppe:                                    Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                            Park Inn by Radisson Dresden, Melanchthonstraße 2, 01099 Dresden

Seminarleitung/Referent:            lka Petermann, Regionalleiterin der asg, Dresden

Teilnehmerbeitrag:                      € 280

         *   10. - 14.07.2017 in Brüssel, Mons und Waterloo

Integration und Sicherheit im Europa des 21. Jahrhunderts

Seminarziel:  Das Seminar soll über die Geschichte Europas im 19., 20. und 21. Jahrhundert informieren. Ausgehend von dem ersten pan-europäischen Konflikt der Neuzeit, den Napoleonischen Kriegen, soll die weitere Entwicklung der Beziehungen zwischen den europäischen Staaten von der Zeit massiver Konfrontation hin zur sich rasant entwickelnden Zusammenarbeit nach dem Zweiten Weltkrieg aufgezeigt werden. In diesem Kontext soll auch über die Anfänge, die Entwicklung und den gegenwärtigen Stand der europäischen Integration sowie über die europäische bzw. internationale Sicherheitspolitik informiert werden. Dabei werden vor allem die Rolle der Europäischen Union und der NATO als Akteure im Bereich der Europa- und internationalen Sicherheitspolitik beleuchtet werden. In diesem Kontext sollen auch Grundlagen der historischen Entwicklung, der Organisation, des Aufbaus und der Arbeitsweise beider Organisationen vermittelt werden. Die Veranstaltung steht allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen. Das Seminar wird „vor Ort“ in Brüssel, dem Sitz der zentralen Institutionen von EU und NATO, durchgeführt. Beim Besuch der im Programm ausgewiesenen Einrichtungen werden die Referenten – ausgewiesene Experten, die sich in verschiedenster Funktionen mit aktuellen Fragen der Europa- und internationalen Sicherheitspolitik beschäftigen – in einem Mix aus Vorträgen, Diskussions- und Fragerunden einen Überblick über die Institutionen der EU und NATO sowie aktuelle und zukünftige Entwicklungen geben. Die Teilnehmenden sollen hierdurch in die Lage versetzt werden, ihre vorhandenen Kenntnisse erweitern und am öffentlichen und fachlichen Diskurs über europa- und sicherheitspolitische Fragen sowie die historischen Hintergründe der Einigung Europas aktiv partizipieren zu können.

Zielgruppe:                                    Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                            ibisStyles Brussels Centre Stéphanie, Chaussée de Charleroi 66, 1060 Brüsse

Seminarleitung/Referent:            Carsten Schmidt, Rheine

Teilnehmerbeitrag:                      € 405

         *   17. - 21.07.2017 in Dessau, Eisenach, Torgau, Wittenberg, Eisleben

Luther, die Reformation und die Auswirkungen auf die Entwicklung Deutschlands bis ins 20. Jahrhundert

Seminarziel:  Dieses Seminar soll über Martin Luther, sein Schaffen und Wirken sowie die Bedeutung seiner Person und seines Werks im politischen und gesellschaftlichen Kontext des 15. und 16. Jahrhunderts informieren. Dabei werden verschiedene Aspekte der soziopolitischen Rahmenbedingungen der Reformation wie beispielsweise das Verhältnis von Kirche und weltlicher Macht aufgezeigt. Darüber hinaus soll ein weiterer Fokus auf der Untersuchung des Bildes und der Rezeption bzw. der "Instrumentalisierung" Luthers und der Reformation im 20. Jahrhundert und hier vor allem in der DDR liegen. Ein zweiter inhaltlicher Schwerpunkt der Veranstaltung besteht in der Auseinandersetzung mit bedeutsamen Entwicklungen und Ereignissen im „Kernland“ der Reformation in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Technik und Kultur im 19., 20. und 21. Jahrhundert. Das Seminar wird „vor Ort“ durchgeführt. Beim Besuch der im Programm ausgewiesenen Einrichtungen und authentischen Orte werden die Referenten in einem Mix aus Vorträgen, Führungen, Diskussions- und Fragerunden einen Überblick über historische Hintergründe und Folgen der Reformation bis in die heutige Zeit sowie einen Einblick in den aktuellen Stand der Lutherforschung geben. Die Veranstaltung steht grundsätzlich allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen

Zielgruppe:                                    Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                            Radisson Blu Fürst Leopold Hotel, Friedensplatz 1, 06844 Dessau-Roßlau

Seminarleitung/Referent:       Dr. Kai Dreisbach, Bundesvorsitzender der asg, Köln,  Alfred Schmitz, Koblenz     

Teilnehmerbeitrag:                     380,- im DZ / 440,- im EZ

          *   19. – 22. Juli  2017 in Straßburg Verdun, Luxemburg

Die deutsch-französischen Beziehungen im Spiegel des 20. Jahrhunderts: Die Herausforderung aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Seminarziel:  Das Seminar soll über die Geschichte Europas mit einem Fokus auf den deutsch-französischen Beziehungen im 20. und 21. Jahrhundert informieren und dabei die Anfänge, die Entwicklung und den gegenwärtigen Stand der europäischen Integration thematisieren. Ausgehend von der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, dem in Frankreich nicht ohne Grund bis heute als „Grande Guerre“ bezeichneten Ersten Weltkrieg soll die weitere Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen von der Zeit massiver Konfrontation hin zu einer als Motor der europäischen Integration fungierenden Zusammenarbeit nach dem Zweiten Weltkrieg aufgezeigt werden.

Das Seminar wird „vor Ort“ durchgeführt. Beim Besuch der im Programm ausgewiesenen Einrichtungen und authentischen Orte werden die Referenten in einem Mix aus Vorträgen, Führungen, Diskussions- und Fragerunden einen Überblick über   historische Hintergründe und den aktuellen Stand des europäischen Integrationsprozesses geben. In diesem Kontext erhalten die Teilnehmer einen tieferen Einblick in die Arbeits- und Funktionsweise der Institutionen im zusammenwachsenden Europa. Darüber hinaus werden sie sich mit aktuellen Entwicklungen und Problemen (Stichwort „Eurokrise“) in der europäischen Politik  sowie mit Traditionslinien europäischer Demokratiegeschichte auseinander setzen.

Zielgruppe:                                    Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                            Résidence lagrange City, 5C Bd Du Président Wilson, F-67000 Strasbourg

                                             Double Tree by Hilton Luxemburg, 12, Rue Jean Engling, L-1466 Dommeldange

Seminarleitung/Referent:       Helga Mauser, Arbeitsgemeinschaft Staat u. Gesellschaft

                                              Kapitänleutnant Marco Esser, Jugendoffizier Ellwangen

Teilnehmerbeitrag:                      230,00 €  im Doppelzimmer, 330,00 € im Einzelzimmer  

          *   24.-26.07.2017 in Brüssel und Ypern

Integration und Sicherheit  im Europa des 21. Jahrhunderts

Seminarziel:  Das Seminar soll über die Anfänge, die Entwicklung und den gegenwärtigen Stand der europäischen Integration sowie über die europäische bzw. internationale Sicherheitspolitik informieren. Dabei werden vor allem die Rolle der Europäischen Union und der NATO als Akteure im Bereich der Europa- und internationalen Sicherheitspolitik beleuchtet werden. In diesem Kontext sollen auch Grundlagen der historischen Entwicklung, der Organisation, des Aufbaus und der Arbeitsweise beider Organisation vermittelt werden.

Die Veranstaltung steht allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen. Das Seminar wird „vor Ort“ in Brüssel, dem Sitz der zentralen Institutionen von EU und NATO, durchgeführt. Beim Besuch der im Programm ausgewiesenen Einrichtungen werden die Referenten – ausgewiesene Experten, die sich in verschiedenster Funktionen mit Fragen der Europa- und internationalen Sicherheitspolitik beschäftigen – in einem Mix aus Vorträgen, Diskussions- und Fragerunden einen Überblick über die Institutionen der EU und NATO sowie aktuelle und zukünftige Entwicklungen geben. Die Teilnehmenden sollen hierdurch in die Lage versetzt werden, ihre vorhandenen Kenntnisse erweitern und am öffentlichen und fachlichen Diskurs über europa- und sicherheitspolitische Fragen aktiv partizipieren zu können.

Zielgruppe:                                    Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                            ibisStyles Brussels Centre Stéphanie, Chaussée de Charleroi 66, 1060 Brüssel

Seminarleitung/Referent:            StFw a.D. Carsten Schmidt, Rheine

Teilnehmerbeitrag:                      € 300

         *   24. – 28.07.2017 in München, Nürnberg, Herrenchiemsee und Berchtesgaden

München – bayerische Landeshauptstadt im Schnittpunkt der Geschichte

Seminarziel:  Wenige Orte sind mehr mit der Erinnerung an die Zeit des “Dritten Reiches” verbunden als Nürnberg, die “Stadt der Reichsparteitage”, und München, die “Hauptstadt der Bewegung”. An diesen authentischen Orten soll der Frage nachgegangen werden, was die Faszination der nationalsozialistischen Diktatur ausgemacht hat und es sollen Entwicklungslinien zu deren Verbrechen gezogen werden. Gleichzeitig werden der Umgang mit der eigenen belasteten Vergangenheit und die Herausprägung einer spezifischen deutschen Erinnerungskultur thematisiert werden. Auch dient der Rückblick auf die NS-Diktatur dazu, die Seminarteilnehmer für die Bedeutung der Demokratie für die freie Entfaltung des Einzelnen und für eine friedliche Welt zu sensibilisieren. 

An den historischen Orten werden in dem Seminar der Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Prosperität, technologischer Entwicklung und politischer Stabilität diskutiert. In diesem Kontext sollen der Blick auch auf München als bedeutendes Wirtschaftszentrum gerichtet und Bayern Rolle innerhalb des föderalen Systems der Bundesrepublik Deutschland thematisiert werden. Das Seminar steht jedem interessierten Bürger offen.

Zielgruppe:                                   Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                            Park Inn by Radisson München Ost, Musenbergstraße 25-27, 81929 München

Seminarleitung/Referent:           Dr. Kai Dreisbach, Regionalleiter der asg, Köln, 

                                                          Hptm. Michael Kiefer, Jugendoffizier Geilenkirchen

Teilnehmerbeitrag:                       € 355 im DZ/ € 435 im EZ

 

   August

         *   08. - 10.08.2017 in Verdun, Vauquois und Saint-Mihiel

Die deutsch-französischen Beziehungen im Spiegel der Geschichte des 20. Jahrhunderts

Seminarziel:  Die Schlacht von Verdun gilt als eine der bedeutendsten und verlustreichsten Schlachten des Ersten Weltkriegs. In dieser ersten Materialschlacht der Geschichte ließen hunderttausende französische und deutsche Soldaten ihr Leben, ohne dass es eine der beiden Seiten gelang, eine nennenswerte Verschiebung des Frontverlaufs zu erreichen. Bis heute gilt Verdun daher als Synonym für die Sinnlosigkeit des Krieges schlechthin. Auf französischer Seite wurde Verdun zu einem nationalen Mythos des erfolgreichen Abwehrkampfs gegen die deutschen Aggressoren. In Deutschland hingegen war der „Mythos Verdun“ negativ aufgeladen – als Verrat an den Soldaten, die für ein fragwürdiges Ziel in den Tot getrieben wurden. 

Ziel des Seminars wird es sein, die Hintergründe, Abläufe und das Grauen der Schlacht um Verdun vor Ort aufzuzeigen und nachvollziehbar zu machen. Darüber hinaus soll das Geschehen um Verdun in den weiteren Kontext des von den Franzosen nicht ohne Grund bis heute als „Grande Guerre“ bezeichneten Ersten Weltkriegs eingeordnet werden. Thematisiert werden dabei auch dessen Ursachen sowie die Folgen dieses von vielen Historikern als „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ bezeichneten Krieges auf die deutsch-französischen Beziehungen und die weitere Geschichte des letzten Jahrhunderts. Schließlich wird auch die heutige Bedeutung Verduns als Symbol für Frieden und Aussöhnung Gegenstand des Seminars sein. 

Die Veranstaltung steht grundsätzlich allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen. Allerdings liegt der Fokus auf der Zielgruppe der Soldaten, die sich intensiver mit Fragen von Krieg und Frieden sowie der konfliktreichen europäischen Geschichte beschäftigen wollen. Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, aktiv am öffentlichen Diskurs über Fragen europäischer Geschichte und heutiger demokratischer Verantwortung zu partizipieren, dabei ihre eigene Position differenziert zu vertreten und somit im Sinne des „Staatsbürgers in Uniform“ einen Beitrag zur fortwährenden gesellschaftlichen Unterstützung für eine friedliche und dem Gedanken des Miteinanders verpflichtete europäische Ordnung zu leisten.

Zielgruppe:                                   Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                            B&B Hotel Verdun, 48 Avenue de Metz, F - 55100 Verdun

Seminarleitung/Referent:           Dr. Kai Dreisbach, Regionalleiter der asg, Köln

Teilnehmerbeitrag:                       € 290

          *   15. - 17.08.2017 in Saarbrücken, Verdun, Völklingen und Veckring

Die deutsch-französischen Beziehungen im Spiegel der Geschichte des 20. Jahrhunderts

Seminarziel:  Das Seminar soll über die Geschichte Europas mit einem Fokus auf den deutsch-französischen Beziehungen im 20. Jahrhundert informieren. Ausgehend von der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, dem in Frankreich nicht ohne Grund bis heute als „Grande Guerre“ bezeichneten Ersten Weltkrieg soll die Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen von der Zeit massiver Konfrontation hin zu einer als Motor der europäischen Integration fungierenden Zusammenarbeit nach dem Zweiten Weltkrieg aufgezeigt werden. Das Seminar wird „vor Ort“ durchgeführt. Beim Besuch der im Programm ausgewiesenen Einrichtungen und authentischen Orte werden die Referenten in einem Mix aus Vorträgen, Führungen, Diskussions- und Fragerunden einen Überblick über Ursachen, Verlauf und Folgen des Ersten Weltkriegs geben sowie die weitere Entwicklung bis zum Zweiten Weltkrieg sowie der Niederlage Deutschlands und deren Folgen für die Neuordnung Europas nach 1945 thematisieren. Darüber hinaus werden die Teilnehmer sich in der ehemaligen Kohle- und Stahlregion Saarland mit Brüchen und Kontinuitäten in der Regional- und Wirtschaftsgeschichte dieser deutsch-französischen Grenzregion auseinandersetzen.  

Die Veranstaltung steht grundsätzlich allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen. Allerdings liegt der Fokus auf der Zielgruppe der Soldaten, die sich intensiver mit Fragen von Krieg und Frieden sowie der konfliktreichen europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts beschäftigen sollen. Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, aktiv am öffentlichen Diskurs über Fragen europäischer Geschichte und heutiger demokratischer Verantwortung zu partizipieren, dabei ihre eigene Position differenziert zu vertreten und somit im Sinne des „Staatsbürgers in Uniform“ einen Beitrag zur fortwährenden gesellschaftlichen Unterstützung für eine friedliche und dem Gedanken des Miteinanders verpflichtete europäische Ordnung zu leisten.

Zielgruppe:                                   Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                            B&B Hotel Saarbrücken-Hbf. Europaallee 14 66113 Saarbrücken

Seminarleitung/Referent:           Dr. Kai Dreisbach, Bundesvorsitzender der asg, Köln

Teilnehmerbeitrag:                      € 220

         *   28. - 31.08.2017 in Aachen, Eben-Emael, Hürtgenwald und Vogelsang

Der Zweite Weltkrieg in Ostbelgien und im Westen Deutschlands

Seminarziel:  Das Seminar thematisiert – 62 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs – schwerpunkt-mäßig einen zentralen Aspekt dieser weltpolitischen Katastrophe. Unterstützt von wissenschaftlichen Experten soll in einem Mix aus Vorträgen, Diskussionsrunden und Führungen an historisch bedeutsamen Orten ein tiefergehender Überblick über die Endphase des Zweiten Weltkriegs an der „Westfront“, den Vormarsch der Alliierten Richtung Deutschland nach der Landung in der Normandie und den sich abzeichnenden Zusammenbruch des NS-Regimes vermittelt werden. In diesen Kontext eingebettet wird die Auseinandersetzung sowohl mit den Strukturen und der Ideologie des NS-Staates als auch mit den Konsequenzen der Befreiung Deutschlands durch die vorrückenden westlichen Alliierten. Der Rückblick auf die NS-Diktatur sowie auf die Geschehnisse in den letzten Kriegsmonaten soll die Seminarteilnehmer dabei exemplarisch für die Bedeutung der Demokratie für die freie Entfaltung des Einzelnen und für eine friedliche Welt sensibilisieren.

 Die Veranstaltung steht grundsätzlich allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen. Allerdings richtet sie sich primär an Soldaten der Bundeswehr, denen deren Aufgaben und Bedeutung als Parlamentsarmee in einem demokratischen Deutschland im Gegensatz zur Funktion der Wehrmacht als Stützpfeiler eines diktatorischen Systems verdeutlicht werden soll. Die Teilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, ihre vorhandenen Kenntnisse erweitern, am Diskurs über Fragen deutscher Geschichte und heutiger demokratischer Verantwortung gemäß dem Leitbild des Bürgers in Uniform aktiv partizipieren und dabei ihre eigene Position differenziert vertreten zu können.

Zielgruppe:                                   Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                            ibisstyles Aachen City, Jülicher Strasse 10-12, 52070 Aachen

Seminarleitung/Referent:           Dr. Kai Dreisbach, Regionalleiter der asg, Köln

Teilnehmerbeitrag:                      € 300

 

   September

         *   04.–07.09.2017 in Brüssel, Ypern und Hürtgenwald

Integration und Sicherheit im Europa des 21. Jahrhunderts

Seminarziel:  Das Seminar soll über die Geschichte Europas im 20. und 21. Jahrhundert informieren. Ausgehend von der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“, dem Ersten Weltkrieg, soll die weitere Entwicklung der Beziehungen zwischen den europäischen Staaten von der Zeit massiver Konfrontation hin zur sich rasant entwickelnden Zusammenarbeit nach dem Zweiten Weltkrieg aufgezeigt werden. In diesem Kontext soll auch über die Anfänge, die Entwicklung und den gegenwärtigen Stand der europäischen Integration sowie über die europäische bzw. internationale Sicherheitspolitik informiert werden. Dabei werden vor allem die Rolle der Europäischen Union und der NATO als Akteure im Bereich der Europa- und internationalen Sicherheitspolitik beleuchtet werden. In diesem Kontext sollen auch Grundlagen der historischen Entwicklung, der Organisation, des Aufbaus und der Arbeitsweise beider Organisation vermittelt werden. Die Veranstaltung steht allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen. Das Seminar wird „vor Ort“ in Brüssel, dem Sitz der zentralen Institutionen von EU und NATO, durchgeführt. Beim Besuch der im Programm ausgewiesenen Einrichtungen werden die Referenten – ausgewiesene Experten, die sich in verschiedenster Funktionen mit Fragen der Europa- und internationalen Sicherheitspolitik beschäftigen – in einem Mix aus Vorträgen, Diskussions- und Fragerunden einen Überblick über die Institutionen der EU und NATO sowie aktuelle und zukünftige Entwicklungen geben. Die Teilnehmenden sollen hierdurch in die Lage versetzt werden, ihre vorhandenen Kenntnisse erweitern und am öffentlichen und fachlichen Diskurs über europa- und sicherheitspolitische Fragen sowie die historischen Hintergründe der Einigung Europas aktiv partizipieren zu können.

Zielgruppe:                                   Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                             Best Western County House Hotel, Square des Héros 2-4, 1180 Brüssel

Seminarleitung/Referent:           Dr. Kai Dreisbach, Regionalleiter der asg, Köln

Teilnehmerbeitrag:                     € 290

         *   11. – 13.09.2017 in Dresden

Einigkeit in Freiheit. 27 Jahre nach dem Fall der Mauer – Rückblick und Bilanz

Seminarziel:  Die neuen Bundesländer brachten in das vereinigte Deutschland ein reiches historisches Erbe ein. Die friedliche Revolution, die 1989 von Sachsen aus die gesamte DDR erfasste, bildete die Voraussetzung für die Wiedervereinigung. Der politische Umbruch in der ehemaligen DDR und das Aufgehen der neuen Bundesländer in der Bundesrepublik Deutschland erzwangen einen bis heute nicht abgeschlossenen Strukturwandel. Das Seminar soll über die Ursachen und Folgen der deutschen Teilung vor allem für die Menschen in der DDR, die wirtschaftliche, soziale und politische Entwicklung der neuen Länder seit der „Wiedervereinigung“ und den Stand der inneren Einheit Deutschlands informieren. Unterstützt von Historikern, Zeitzeugen und politischen Referenten soll in einem Mix aus Vorträgen, Diskussionsrunden und Führungen ein Überblick über den Umgang mit dem Erbe der DDR, Konzepte zur politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung seit 1989/90 und die Bedeutung funktionierender demokratischer Strukturen für die Gestaltung der inneren Einheit Deutschlands vermittelt werden. In diesem Kontext soll auch das sich wandelnde Verständnis von Krieg und Militärgeschichte als Merkmal eines neuen politischen und gesellschaftlichen Selbstverständnisses des wiedervereinigten Deutschlands thematisiert werden, was sich besonders eindrücklich im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden manifestieren lässt.

Die Veranstaltung richtet sie sich primär an Soldaten, denen die Ursachen und Folgen der deutschen Teilung, die Schwierigkeiten der Herstellung der inneren Einheit Deutschlands sowie die Bedeutung der Demokratie für die freie Entfaltung des Einzelnen und für eine friedliche Welt verdeutlicht werden soll. Die Teilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, ihre vorhandenen Kenntnisse erweitern, am Diskurs über Fragen deutscher Geschichte und heutiger demokratischer Verantwortung gemäß dem Leitbild des Bürgers in Uniform aktiv partizipieren und dabei ihre eigene Position differenziert vertreten zu können. Darüber hinaus steht die Teilnahme an dem Seminar grundsätzlich auch allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen.

Zielgruppe:                                   Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                            Park Inn by Radisson Dresden, Melanchthonstraße 2, 01099 Dresden

Seminarleitung/Referent:           Dr. Kai Dreisbach, Regionalleiter der asg, Köln

Teilnehmerbeitrag:                      € 205

         *   11.–14.09.2017 in Berlin

Berlin im Schnittpunkt der Geschichte und als politisches Zentrum des wiedervereinigten Deutschland

Seminarziel:  Das Seminar soll über die neuere deutsche Geschichte, das politische System des wiedervereinigten Deutschlands sowie aktuelle außen- und sicherheitspolitische Entwicklungen informieren. Nirgendwo kann dies anschaulicher getan werden als in Berlin, dem politischen Zentrum Deutschlands und Kristallisationsort der deutschen Geschichte. Unterstützt von Historikern, Zeitzeugen und politischen Referenten soll in einem Mix aus Vorträgen, Diskussionsrunden und Führungen ein Überblick über die historische Entwicklung Deutschlands von der Machtergreifung der Nationalsozialisten bis zur heutigen Berliner Republik als gefestigte parlamentarische Demokratie mit neuen sicherheitspolitischen Herausforderungen aufgezeigt werden. Der Rückblick auf die beiden deutschen Diktaturen des vorigen Jahrhunderts soll die Seminarteilnehmer dabei für die Bedeutung der Demokratie für die freie Entfaltung des Einzelnen und für eine friedliche Welt sensibilisieren. Ein weiterer Schwerpunkt wird in der Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen für die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik bestehen.

Die Veranstaltung steht grundsätzlich allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen. Allerdings richtet sie sich primär an Soldaten und Zivilangestellte der Bundeswehr, denen deren Aufgaben und Bedeutung als Parlamentsarmee in einem demokratischen Deutschland im Gegensatz zur Funktion von Wehrmacht und NVA als Stützpfeiler diktatorischer Systeme verdeutlicht werden soll. Die Teilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, ihre vorhandenen Kenntnisse erweitern, am Diskurs über Fragen deutscher Geschichte und heutiger demokratischer Verantwortung gemäß dem Leitbild des Bürgers in Uniform im Kontext aktueller außen- und sicherheitspolitischer Entwicklungen aktiv partizipieren und dabei ihre eigene Position differenziert vertreten zu können.

Zielgruppe:                                   Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                            Ibis Styles Hotel an Oper, Bismarckstraße 100, 10625 Berlin

Seminarleitung/Referent:            Mathias Kahl, Historiker, Berlin

Teilnehmerbeitrag:                      € 365

         *   18.–22.09.2017 in Hamburg

Globalisierung und ihre ökonomischen, technologischen, politischen und gesellschaftlichen Implikationen am Beispiel Hamburgs

Seminarziel:   Das 21. Jahrhundert gilt als das Zeitalter der Globalisierung und damit einer zunehmenden internationalen Verflechtung wirtschaftlicher, politischer, gesellschaftlicher und kultureller Beziehungen. Grundlegende Aspekte der Globalisierung wie die wirtschaftliche Integration und Arbeitsteiligkeit über die Kontinente hinweg, die ständige Verbesserung von Kommunikationswegen und technologischen Entwicklungen sowie der zunehmende Verkehr von Gütern und Menschen haben fundamentale Auswirkungen auf alle Lebensbereiche. Sie betreffen nicht nur Nationalstaaten, sondern machen sich auch auf substaatlicher Ebene bemerkbar. Am Beispiel des maritimen Wirtschaftszentrums und Stadtstaats Hamburg sollen im Verlauf des Seminars verschiedene Aspekte der Entwicklung und Konsequenzen von Globalisierung beleuchtet werden.

Dabei werden die Folgen der Globalisierung auf Wirtschaft und Handel, auf die deutsche und internationale Sicherheitspolitik, technologische und gesellschaftliche Entwicklungen sowie die Reaktion politischer und ökonomischer Akteure aus historischer und aktueller Perspektive thematisiert. In diesem Kontext sollen die folgenden Fragenkomplexe diskutiert werden: Welche Auswirkungen hat die zunehmende Verflechtung innerhalb der Weltwirtschaft auf die traditionellen Hamburger Wirtschaftszweige der Hafen- und Werftenindustrie gehabt und welche Maßnahmen sind ergriffen worden, um in einem internationalisierten Wettbewerb bestehen zu können? Wie positioniert sich die Hamburger Wirtschaft in einer zunehmend eng verflochtenen Weltwirtschaft? Welche Maßnahmen sind von politischer Seite im Bereich der Wirtschaftsförderung und der Realisierung eines Strukturwandels ergriffen worden? Was macht den heutigen Technologiestandort Hamburg aus und inwiefern profitiert dieser von der Globalisierung? Welche sicherheitspolitischen Implikationen hat die Globalisierung des Seehandels? Welche Politikkonzepte gibt es, um der wachsenden Geschwindigkeit, Intensität und Komplexität der aktuellen Globalisierung zu begegnen? Diese Fragen sollen im Austausch mit den Referenten, die sich in verschiedenster Funktionen mit Fragen der Globalisierung beschäftigen, diskutiert werden.

Zielgruppe:                                   Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                            Hotel Helgoland, Kieler Strasse 173 – 177, 22525 Hamburg

Seminarleitung/Referent:         Dr. Kai Dreisbach, Regionalleiter der asg West, Köln

Teilnehmerbeitrag:                     € 305

        *   26.09.2017 in Aachen

Die Europastadt Aachen

Seminarziel:   Das Seminar soll über die Epoche Karls des Großen, seine Bedeutung als Herrscher des Fränkischen Reichs und sein Leben und Wirken in der „Kaiserstadt“ Aachen informieren. Hierbei werden auch Fragen des späteren Karlskults sowie der Vereinnahmung des Herrschers als „Vater Europas“ thematisiert. In diesem Kontext soll darüber diskutiert werden, wo die Wurzeln einer immer wieder beschworenen europäischen Identität und des europäischen Einheitsgedankens zu verorten sind. Ein zweiter Schwerpunkt liegt in der Auseinandersetzung mit der historischen Genese des Integrationsprozesses in Europa und dessen Bedeutung und Folgen für die Bürger und Bürgerinnen in der EU. Der Fokus liegt hierbei auf der Situation in Aachen und in der deutsch-belgisch-niederländischen Grenzregion. Vor diesem Hintergrund soll die historische Entwicklung in der Region vom Ersten Weltkrieg bis in die heutige Zeit aufgezeigt und der aktuelle Stand des europäischen Einigungsprozesses diskutiert werden. Die Teilnahme an dem Seminar steht allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen.

Zielgruppe:                                   Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Seminarleitung/Referent:         Dr. Kai Dreisbach, Regionalleiter der asg West, Köln

Teilnehmerbeitrag:                    € 35 bei 30 TN,   € 40 bei 25 TN

 

   Oktober

      *   09.-12. Oktober 2017 in Dresden, Geisa und Königstein

Einigkeit in Freiheit. 28 Jahre nach dem Fall der Mauer – Rückblick und Bilanz

Seminarziel:  Die friedliche Revolution, die 1989 von Sachsen aus die gesamte DDR erfasste, bildete die Voraussetzung für die Wiedervereinigung. Der politische Umbruch in der ehemaligen DDR und das Aufgehen der neuen Bundesländer in der Bundesrepublik Deutschland erzwangen einen bis heute nicht abgeschlossenen Strukturwandel. Das Seminar soll über die Ursachen und Folgen der deutschen Teilung vor allem für die Menschen in der DDR, die wirtschaftliche, soziale und politische Entwicklung der neuen Länder seit der „Wiedervereinigung“ und den Stand der inneren Einheit Deutschlands informieren. Unterstützt von Historikern, Zeitzeugen und politischen Referenten soll in einem Mix aus Vorträgen, Diskussionsrunden und Führungen ein Überblick über den Umgang mit dem Erbe der DDR, Konzepte zur politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung seit 1989/90 und die Bedeutung funktionierender demokratischer Strukturen für die Gestaltung der inneren Einheit Deutschlands vermittelt werden. In diesem Kontext soll auch das sich wandelnde Verständnis von Krieg und Militärgeschichte als Merkmal eines neuen politischen und gesellschaftlichen Selbstverständnisses des wiedervereinigten Deutschlands thematisiert werden, was sich besonders eindrücklich im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden manifestieren lässt.

Die Veranstaltung richtet sie sich primär an Soldaten, denen die Ursachen und Folgen der deutschen Teilung, die Schwierigkeiten der Herstellung der inneren Einheit Deutschlands sowie die Bedeutung der Demokratie für die freie Entfaltung des Einzelnen und für eine friedliche Welt verdeutlicht werden soll. Die Teilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, ihre vorhandenen Kenntnisse erweitern, am Diskurs über Fragen deutscher Geschichte und heutiger demokratischer Verantwortung gemäß dem Leitbild des Bürgers in Uniform aktiv partizipieren und dabei ihre eigene Position differenziert vertreten zu können. Darüber hinaus steht die Teilnahme an dem Seminar grundsätzlich auch allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen.

Zielgruppe:                                   Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                            Park Inn by Radisson, Melanchthonstr. 2, Innere Neustadt, 01099 Dresden

Seminarleitung/Referent:      Michael Simmert, Regionalleiter asg-Nord

Teilnehmerbeitrag:                      € 290

 

   November

     *   07. - 09.11.2017 in Brüssel und Capellen

Integration und Sicherheit im Europa des 21. Jahrhunderts

Seminarziel:  Das Seminar soll über die die Anfänge, die Entwicklung und den gegenwärtigen Stand der europäischen Integration sowie über die europäische bzw. internationale Sicherheitspolitik informieren. Dabei werden vor allem die Rolle der Europäischen Union und der NATO als Akteure im Bereich der Europa- und internationalen Sicherheitspolitik beleuchtet werden. In diesem Kontext sollen auch Grundlagen der historischen Entwicklung, der Organisation, des Aufbaus und der Arbeitsweise beider Organisation vermittelt werden.

Die Veranstaltung steht allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen. Das Seminar wird „vor Ort“ in Brüssel und Luxemburg, dem Sitz zentraler Institutionen von EU und NATO, durchgeführt. Beim Besuch der im Programm ausgewiesenen Einrichtungen werden die Referenten – ausgewiesene Experten, die sich in verschiedenster Funktionen mit Fragen der Europa- und internationalen Sicherheitspolitik beschäftigen – in einem Mix aus Vorträgen, Diskussions- und Fragerunden einen Überblick über die Institutionen der EU und NATO sowie aktuelle und zukünftige Entwicklungen geben. Die Teilnehmenden sollen hierdurch in die Lage versetzt werden, ihre vorhandenen Kenntnisse erweitern und am öffentlichen und fachlichen Diskurs über europa- und sicherheitspolitische Fragen sowie die historischen Hintergründe der Einigung Europas aktiv partizipieren zu können.

Zielgruppe:                                   Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                              Best Western County House Hotel, Square des Héros 2-4, 1180 Brüssel (Uccle)

Seminarleitung/Referent:      Dr. Kai Dreisbach, Regionalleiter der asg, Köln

Teilnehmerbeitrag:                    € 195

        *   21. - 23.11.2017 in Aachen, Maastricht, Hürtgenwald, Vogelsang

Der Zweite Weltkrieg in Ostbelgien und im Westen Deutschlands

Seminarziel:  Das Seminar thematisiert – 60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs – schwerpunkt-mäßig einen zentralen Aspekt dieser weltpolitischen Katastrophe. Unterstützt von wissenschaftlichen Experten soll in einem Mix aus Vorträgen, Diskussionsrunden und Führungen an historisch bedeutsamen Orten ein tiefergehender Überblick über die Endphase des Zweiten Weltkriegs an der „Westfront“, den Vormarsch der Alliierten Richtung Deutschland nach der Landung in der Normandie und den sich abzeichnenden Zusammenbruch des NS-Regimes vermittelt werden. In diesen Kontext eingebettet wird die Auseinandersetzung sowohl mit den Strukturen und der Ideologie des NS-Staates als auch mit den Konsequenzen der Befreiung Deutschlands durch die vorrückenden westlichen Alliierten. Der Rückblick auf die NS-Diktatur sowie auf die Geschehnisse in den letzten Kriegsmonaten soll die Seminarteilnehmer dabei exemplarisch für die Bedeutung der Demokratie für die freie Entfaltung des Einzelnen und für eine friedliche Welt sensibilisieren.

Die Veranstaltung steht grundsätzlich allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen. Allerdings richtet sie sich primär an Soldaten der Bundeswehr, denen deren Aufgaben und Bedeutung als Parlamentsarmee in einem demokratischen Deutschland im Gegensatz zur Funktion der Wehrmacht als Stützpfeiler eines diktatorischen Systems verdeutlicht werden soll. Die Teilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, ihre vorhandenen Kenntnisse erweitern, am Diskurs über Fragen deutscher Geschichte und heutiger demokratischer Verantwortung gemäß dem Leitbild des Bürgers in Uniform aktiv partizipieren und dabei ihre eigene Position differenziert vertreten zu können.

Zielgruppe:                                   Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                              ibisstyles Aachen City, Jülicher Strasse 10-12, 52070 Aachen

Seminarleitung/Referent:      Dr. Kai Dreisbach, Regionalleiter der asg, Köln

Teilnehmerbeitrag:                     € 340

          *   26.–28.11.2017 in Brüssel

Der europäische Einigungsprozess und seine soziale Ausgestaltung

Seminarziel:  Das Seminar soll in Brüssel, dem Sitz der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments, über den Stand und die zukünftige Entwicklung der europäischen Union informieren. Dabei wird vor allem die beabsichtigte Angleichung der Lebensverhältnisse, speziell auf dem Gebiet der Gesundheitsversorgung im Mittelpunkt stehen. In diesem Kontext sollen auch Grundlagen der historischen Entwicklung, der Organisation, des Aufbaus und der Arbeitsweise der wichtigsten Europäischen Institutionen vermittelt werden. Beim Besuch der im Programm ausgewiesenen Einrichtungen und Institutionen werden die Teilnehmer in einem Mix aus Vorträgen, Diskussions- und Fragerunden einen Überblick über den aktuellen Planungs- und Entscheidungsstand innerhalb der jeweiligen Einrichtungen informiert. Ebenso wird ihnen ein Ausblick auf neue Konzepte und Strategien vermittelt.

 

Die Teilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden vorhandene Kenntnisse zu erweitern, am öffentlichen und fachlichen Diskus über Fragen europäischer und internationaler Politik aktiv partizipieren und dabei ihre eigene Position differenziert vertreten zu können.

Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Angestellte und Selbständige aus Heil- und Pflegeberufen, Erzieher und Studierende, die sich bereits mit dieser Thematik auseinander gesetzt haben. Darüber hinaus steht das Seminar bei Interesse grundsätzlich auch allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen.

Zielgruppe:                                   Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                              Best Western County House Hotel, Square des Héros 2-4, 1180 Brüssel

Seminarleitung/Referent:      Dr. Kai Dreisbach, Regionalleiter der asg, Köln

Teilnehmerbeitrag:                     € 125 im DZ,  € 185 im EZ

 

   Dezember

          *   04.–07.12.2017 in Dresden

Einigkeit in Freiheit. 28 Jahre nach dem Fall der Mauer – Rückblick und Bilanz

Seminarziel:  Die neuen Bundesländer brachten in das vereinigte Deutschland ein reiches historisches Erbe ein. Die friedliche Revolution, die 1989 von Sachsen aus die gesamte DDR erfasste, bildete die Voraussetzung für die Wiedervereinigung. Der politische Umbruch in der ehemaligen DDR und das Aufgehen der neuen Bundesländer in der Bundesrepublik Deutschland erzwangen einen bis heute nicht abgeschlossenen Strukturwandel. Das Seminar soll über die Ursachen und Folgen der deutschen Teilung vor allem für die Menschen in der DDR, die wirtschaftliche, soziale und politische Entwicklung der neuen Länder seit der „Wiedervereinigung“ und den Stand der inneren Einheit Deutschlands informieren. Unterstützt von Historikern, Zeitzeugen und politischen Referenten soll in einem Mix aus Vorträgen, Diskussionsrunden und Führungen ein Überblick über den Umgang mit dem Erbe der DDR, Konzepte zur politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung seit 1989/90 und die Bedeutung funktionierender demokratischer Strukturen für die Gestaltung der inneren Einheit Deutschlands vermittelt werden. In diesem Kontext soll auch das sich wandelnde Verständnis von Krieg und Militärgeschichte als Merkmal eines neuen politischen und gesellschaftlichen Selbstverständnisses des wiedervereinigten Deutschlands thematisiert werden, was sich besonders eindrücklich im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden manifestieren lässt.

Die Veranstaltung richtet sie sich primär an Soldaten, denen die Ursachen und Folgen der deutschen Teilung, die Schwierigkeiten der Herstellung der inneren Einheit Deutschlands sowie die Bedeutung der Demokratie für die freie Entfaltung des Einzelnen und für eine friedliche Welt verdeutlicht werden soll. Die Teilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, ihre vorhandenen Kenntnisse erweitern, am Diskurs über Fragen deutscher Geschichte und heutiger demokratischer Verantwortung gemäß dem Leitbild des Bürgers in Uniform aktiv partizipieren und dabei ihre eigene Position differenziert vertreten zu können. Darüber hinaus steht die Teilnahme an dem Seminar grundsätzlich auch allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen.

Zielgruppe:                                   Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                             Park Inn by Radisson Dresden, Melanchthonstraße 2, 01099 Dresden

Seminarleitung/Referent:      Dr. Kai Dreisbach, Regionalleiter der asg, Köln

Teilnehmerbeitrag:                     € 250

           *   11.-14.12.2017 in Saarlouis, Verdun, Völklingen, Veckring und Luxemburg

Die deutsch-französischen Beziehungen im Spiegel der Geschichte des 20. Jahrhunderts

Seminarziel:  Das Seminar soll über die Geschichte Europas mit einem Fokus auf den deutsch-französischen Beziehungen im 20. Jahrhundert informieren. Ausgehend von der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, dem in Frankreich nicht ohne Grund bis heute als „Grande Guerre“ bezeichneten Ersten Weltkrieg soll die Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen von der Zeit massiver Konfrontation hin zu einer als Motor der europäischen Integration fungierenden Zusammenarbeit nach dem Zweiten Weltkrieg aufgezeigt werden. Das Seminar wird „vor Ort“ durchgeführt. Beim Besuch der im Programm ausgewiesenen Einrichtungen und authentischen Orte werden die Referenten in einem Mix aus Vorträgen, Führungen, Diskussions- und Fragerunden einen Überblick über Ursachen, Verlauf und Folgen des Ersten Weltkriegs geben sowie die weitere Entwicklung bis hin zum Aufstieg der Nationalsozialisten, dem Zweiten Weltkrieg sowie der Niederlage Deutschlands und deren Folgen für die Neuordnung Europas nach 1945 thematisieren. Darüber hinaus werden die Teilnehmer sich mit Traditionslinien europäischer Demokratie- und Wirtschaftsgeschichte auseinander setzen. Die Veranstaltung steht grundsätzlich allen politisch interessierten Bürgern und Bürgerinnen offen. Allerdings liegt der Fokus auf der Zielgruppe der Soldaten, die sich intensiver mit Fragen von Krieg und Frieden sowie der konfliktreichen europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts beschäftigen sollen. Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, aktiv am öffentlichen Diskurs über Fragen europäischer Geschichte und heutiger demokratischer Verantwortung zu partizipieren, dabei ihre eigene Position differenziert zu vertreten und somit im Sinne des „Staatsbürgers in Uniform“ einen Beitrag zur fortwährenden gesellschaftlichen Unterstützung für eine friedliche und dem Gedanken des Miteinanders verpflichtete europäische Ordnung zu leisten.

Zielgruppe:                                   Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                             Graf Werder Kaserne, Wallerfanger Straße 41, 66740 Saarlouis

Seminarleitung/Referent:      Carsten Schmidt, Rheine, Stabsfeldwebel a.D.

Teilnehmerbeitrag:                 € 160,-   

 

 

 

   Januar 2018

          *   08. - 09.01.2017 in Berlin

Die Zukunft der Sozialsysteme

Zielgruppe:                                   Politisch interessierte Bürger und Bürgerinnen

Unterkunft:                             Novum City B, Potsdamer Str. 129, 10783 Berlin

Seminarleitung/Referent:      Dr. Kai Dreisbach, Regionalleiter der asg, Köln

Teilnehmerbeitrag:                      € 90 im EZ/ € 72 im DZ/ € 36 ohne Übernachtung

zur Startseite der asg West